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Aug. 05, 2015 Manuela Vogt Allgemein, Hunde, Katzen, Nagetiere, Vögel 2
Verstirbt ein Tier, ist die Trauer groß. Doch noch ein weiteres Problem wartet darauf, gelöst zu werden. Wohin mit dem toten Tier?
Liegt das verstorbene Tier in den eigenen Armen, kann kaum jemand vor Kummer und Schmerz einen klaren Gedanken fassen. Doch genau jetzt steht eine wichtige Entscheidung an? Wohin mit dem toten Tier? Soll es liebevoll bestattet werden oder möglichst kostengünstig entsorgt werden? Für viele ist genau der Mittelweg der richtige. Eine bezahlbare Einäscherung ohne langfristige Verpflichtungen. Doch was mit seinem eigenen verstorbenen Tier geschehen soll, muss jeder Halter für sich entscheiden.
Grundsätzlich ist es gestattet, ein totes Tier im eigenen Garten zu begraben. Das Grundstück darf jedoch nicht in einem Wasserschutzgebiet liegen und das Tier muss mindestens 50 cm unter die Erde. Außerdem ist es möglich, dass diese Art der Bestattung nicht in Frage kommt, weil das Tier an einer Krankheit nach dem Bundesseuchengesetz verstorben ist. In diesem Fall wird aber der zuvor behandelnde Tierarzt den Besitzer darauf aufmerksam machen.
Wer kein eigenes Grundstück hat, kann sein Tier auch auf einem Tierfriedhof bestatten lassen. Wer möchte, erhält für sein Tier ein persönliches Grab oder aber er lässt es anonym beisetzen. Neben den Bestattungsgebühren kommen unter Umständen noch Pachtgebühren für das Grab hinzu. Die Tierfriedhöfe bieten nicht selten zusätzlich einen Abholservice an.
In der Tierkörperbeseitigungsanlage werden sowohl tote Tiere als auch Schlachtabfälle zu Tiermehl und Tierfett verarbeitet. Diese dienen später überwiegend der Energiegewinnung. Wichtig zu wissen ist, dass auch die meisten Tiere, die nach der Einschläferung beim Tierarzt gelassen werden, der Tierkörperbeseitigung zugeführt werden. Aus diesem Grund sollte jeder, der den Gedanken nicht ertragen kann, das Gespräch mit dem Tierarzt suchen.
In einem Tierkrematorium wird das Tier verbrannt. Nach der Einzeleinäscherung ist es möglich, die Asche in einer Urne aufzubewahren. Oder aber die Asche wird im hauseigenen Garten der Unternehmen verstreut. Doch auch eine kostengünstigere Sammeleinäscherung ist möglich. Die Krematorien bieten häufig einen Full-Service an und holen die Tiere ab, sodass dem Besitzer keine zusätzlichen Mühen entstehen. Dazu gibt es verschiedene Angebote für unterschiedliche Bedürfnisse und Preisklassen.
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