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Apr. 22, 2014 Marita Schuster Terraristik 0
Nicht nur die Wüste lebt, auch die Steppe und es gibt in einer Steppe sehr interessante Tiere und Reptilien. Die Steppe ist von extremen Temperaturen geprägt und so sollte auch ein Trockenterrarium eingerichtet werden, damit sich die Steppen Bewohner wohl fühlen. In einem Trockenterrarium werden Tiere beheimatet sein, die aus der Wüste oder wüstenähnlichen Landschaften kommen.
Sie sind an einer kargen Landschaft und extremen Temperaturschwankungen gewohnt. Trockenterrarien benötigen relativ wenig Pflege und beheimaten leicht zu haltende Reptilien. So ist so ein Terrarium auch für Einsteiger bestens geeignet. Aber auch bei den Trockenterrarien gibt es Unterschiede, die die Umgebung der Tiere nachahmen. So unterscheidet man je nach Einrichtung:
Das Steppen Terrarium
Das beliebteste dieser Art Terrarium ist wohl das Steppen Terrarium. Es bildet den Übergang zwischen Wüste und Savanne nach. Somit fallen hier die Temperaturunterschiede nicht ganz so drastisch aus. Am Tag beläuft sich die Temperatur auf 35 – 45 Grad Celsius, in der Nacht um die 20 Grad Celsius. Die Luftfeuchtigkeit sollte Tagsüber bei 30 – 40 Prozent liegen und in der Nacht auf 80 Prozent steigen. Da die Bedingungen doch relativ moderat sind, gedeihen hier sogar Sträucher, Gräser und Blumen. Folgende Reptilien gehören in ein Steppen Terrarium:
Diese Tiere brauchen sehr viel Wärme und Licht, daher muss die Tageslänge zwischen 12 – 14 Stunden betragen. Mit einer geeigneten Zeitschaltuhr, ist die Zeiteinstellung kein Problem.
Eine geeignete Einrichtung für ein Steppen Terrarium
Auch für Einsteiger sollte die Einrichtung eines Steppen Terrariums kein Problem darstellen. Es gibt nur wenige Punkte die hier wichtig sind. Der Bodengrund besteht aus Terrariumsand. Für Tiere, die gerne graben, sollten in dem Sand Lehmpulver vermengt oder aber Lehmsand verwendet werden. Es darf kein Vogelsand verwendet werden, da dieser Kalzium enthält und das zu Verstopfung führen kann. Aquariumsand ist nicht geeignet, weil es zu scharfkantig ist und Bausand ist nicht geeignet, weil es zu verunreinigt ist. Ruheplätze und Versteckmöglichkeiten sind für die Tiere sehr wichtig. Hierzu kann man Steine, Wurzeln oder Holzstücke verwenden. Spotstrahler sind wichtig, das sich die Tiere aufwärmen können, doch sie suchen auch schattige Plätze um sich abzukühlen. Eine Höhle kommt immer gut an. Dabei sollte es in der Höhle immer etwas feuchter und kühler sein als außerhalb. Morgens und Abends sollte das Steppen Terrarium leicht mit Wasser besprüht werden um die Taubildung zu imitieren. Natürlich brauchen die Tiere auch eine flache Schale mit immer frischem Trinkwasser.
Auch Pflanzen gehen in einem Steppen Terrarium
Selbst Pflanzen gedeihen in einem Steppen Terrarium. Hier kann man Sukkulenten, Aloe und Steinpflanzen nutzen. Sie gedeihen sehr gut und sind außerdem ein wunderbarer Blickfang. Die Pflanzen brauchen nicht nur in dem Boden gesetzt werden, sie können auch in Tontöpfe eingepflanzt werden. So kann man das Terrarium individueller gestalten und die Pflanzen besser pflegen. Es dürfen auch die individuellen Bedürfnisse der einzelnen Tierarten nicht außer acht gelassen werden. Die Anforderungen an die Fütterung oder an der Temperatur können von Tierart zu Tierart abweichen.
Foto: © mobowski / pixelio.de
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