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Dez. 17, 2012 Redaktion Hunde 273
Einen Hund zu halten ist eine wunderschöne Erfahrung. Doch ist die Hundehaltung auch mit viel Arbeit und Zeitaufwand verbunden. Genügend Hunde werden nur an kurzer Leine durch das Wohngebiet geführt, können keine Freiheiten genießen, pöbeln Artgenossen oder sogar Menschen an.
Oftmals hängen diese Probleme mit mangelnder Beschäftigung zusammen.
Ein Hund braucht Bewegung und Beschäftigung, um glücklich zu sein. Nur ein ausgeglichener Hund ist eine wahre Bereicherung. Jeder Hund ist anders. Es liegt am Halter herauszufinden, was die ideale Hundebeschäftigung für das eigene Mensch-Tier-Team darstellt.
Es gibt viele verschiedene Möglichkeiten einen Hund artgerecht auszulasten. Natürlich hängt das auch von vielen Faktoren wie Rasse, Alter und Gesundheit des Tieres ab. Mit einem kleinen Hund kann man andere Aktivitäten betreiben, als mit einer Deutschen Dogge. Deswegen ist es vor allem wichtig, dass der Besitzer seinen Hund genau einschätzen kann.
Aber es ist, egal wie der Hund beschäftigt werden soll, wichtig ist und das gilt für alle Rassen, dass ein Hund täglich mehrere Stunden Auslauf benötigt. Der Hund ist ein Lauftier. Kilometerweites Laufen liegt ihm im Blut. Nur stures an der Leine entlanggehen bringt da nicht den Effekt.
Für Hunde, welche keinen Freilauf genießen können, sind lange Leinen erhältlich. Besonders für diese Hunde ist ein Ausgleich wichtig. Ein Stadtspaziergang bietet mehr Reize als eine Runde durch den Wald, es sollte immer eine gesunde Abwechslung geben.
Neben den täglichen Spaziergängen, sei es mit oder ohne Leine, bieten sich noch zahlreiche Hundebeschäftigungen an. Jagdhunde setzen gerne ihre Nase ein. Suchspiele sind hier angebracht. Futter oder Spielzeug wird versteckt und vom Hund gesucht.
Nach einigen Übungen können die Verstecke immer schwieriger werden. So können Futterstücke vergraben und Spielzeuge auf Ästen befestigt werden. Das sorgt gleichzeitig für körperliche Auslastung. Auch Apportieren, das Bringen von Gegenständen, ist sehr beliebt.
Zunächst kann dies mit einer Reizangel geübt werden. Eine Reizangel bieten gleichzeitig noch Jagdspiele und das Hetzen strengt zusätzlich an. Beherrscht der Hund das Wiederbringen, können auch die Apportel versteckt werden.
Im Sommer ist ein Besuch am See angebracht. Schwimmen ist sehr gesund für die Gelenke und auch für ältere Hunde gut geeignet. Eine weitere Art der Beschäftigung ist das Üben von Tricks. Jeder Hund besitzt darin mehr oder weniger Talent. Es fördert zudem die Bindung.
Auch regelmäßige Hundekontakte sind Beschäftigungen, welche artgerechter nicht sein können. Futter muss nicht immer im Napf angeboten werden. Mit etwas Geschick lässt sich Futter ganz einfach verpacken und fordert somit den Ehrgeiz des Hundes.
Ein immer größer werdender Trend ist der Sport mit dem Hund. Dazu wird ein Hundeplatz besucht. Hier können Agility, Gehorsamkeit oder Breitensport betrieben werden. Doch auch ohne einen Hundeplatz sind Sportarten möglich. Sei es das Springen über Baumstämme, das Ausführen von Trickkombinationen oder das Suchen von Personen.
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