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Jan. 03, 2017 Manuela Vogt Allgemein 2
Der Yorki an der Seite seines Menschen soll möglichst alt werden und dabei gesund bleiben. Doch wie alt werden Yorkshire Terrier eigentlich?
Grundsätzlich gilt, dass kleine Hunde älter werden als große Hunde. Das ist beim Yorkshire Terrier nicht anders. Er kann durchaus ein Alter um die 15 Jahre erreichen.
Damit diese Hunde ihr hohes Alter erreichen ist eine artgerechte Haltung sehr wichtig. Dazu gehören viel Auslauf an der frischen Luft und eine angemessene Beschäftigung. Dass Yorkis nämlich Schoßhunde sind, ist ein Gerücht. Es sind Jagdhunde, deren ursprüngliche Aufgabe unter anderem die Mäuse- und Rattenjagd war.
Auch eine hochwertige Ernährung trägt zu einem langen und gesunden Hundeleben bei. Ein hoher Fleischanteil und der fehlende Einsatz von Farb- und Konservierungsstoffen sind ein erster Anhaltspunkt, um gutes Hundefutter zu erkennen.
Tierärztliche Vorsorgeuntersuchungen können Krankheiten aufdecken, die äußerlich noch nicht erkennbar sind. So kann schneller eingegriffen werden, denn Krankheiten sind besser behandelbar, je früher man sie erkennt.
Auch wenn ein Yorkshire Terrier sehr alt werden kann, gibt es doch Krankheiten und gesundheitliche Einschränkungen, die zu einer verringerten Lebenserwartung führen können.
Die Patellaluxation, eine lockere Kniescheibe, die bei einigen Hunden immer wieder raus springt, ist bei kleinen Hunden sehr häufig und kommt auch beim Yorkshire Terrier vor. Sie schränkt die Lebenserwartung allerdings nicht ein.
Gefährlicher ist ein möglicher Trachealkollaps. Diese Erkrankung kommt bei kleinen Hunden, vor allem dem Yorki gehäuft vor. Sie führt dazu, dass Bereiche der Luftröhre, wie z.B. der Luftröhrenknorpel, zu weich sind und einfach zusammenklappen können. Dabei wird die Luftröhre teilweise verschlossen. Es kommt zu Atembeschwerden, die sehr schwerwiegend sein können. Nicht auszuschließen sind Kreislaufzusammenbrüchen mit Todesfolge.
Da Yorkshire Terrier sehr klein gezüchtet sind, kommt es im Bereich des Gebisses zu Platzproblemen. Die sehr eng aneinander liegenden Zähne neigen sehr zur Bildung von Zahnstein. Zahnstein wiederum begünstigt Parodontose. Da hier auch Bakterien und Keime eine große Rolle spielen, welche über winzige Zahnfleischverletzungen in den Körper gelangen, werden Herz- und Nierenerkrankungen gefördert.
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