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Mai 16, 2013 Yasemin Allgemein 0
Wenn das geliebte Haustier stirbt, herrscht Trauer im Haus. Trauer, die aber berechtigt ist. Ein Haustier begleitet uns mehrere Jahre, manche Kinder wachsen mit einem Haustier gemeinsam sogar auf. Wenn das Tier dann plötzlich verstirbt, sei es an einer Krankheit oder aufgrund eines Unfalls, so hinterlässt dies auch Spuren. Natürlich reagiert jeder Mensch anders auf solche Situationen, jedoch gibt es einige Dinge, die helfen können, um die Trauer zu verarbeiten.
Ein offenes Ohr suchen
Reden Sie mit jemandem, dem sie vertrauen. Erzählen Sie demjenigen, wenn Sie möchten, von ihrem verstorbenem Haustier, zeigen Sie Fotos, erzählen Sie, warum er gestorben ist. Es ist schon sehr hilfreich, wenn man seine Gefühle jemandem berichtet. Dies führt dazu, dass man anfängt, den Tod zu verarbeiten, natürlich Schritt für Schritt.
Von niemandem beeinflussen lassen
Auch wenn es, zum Glück eher selten, Menschen gibt, die den Verlust des Haustieres liebäugeln: Sie sollten sich davon in keinster Weise beeinflussen lassen. Menschen können zu anderen Menschen, aber auch zu Tieren eine feste Beziehung und Verbindung aufbauen. Ist diese Verbindung weg, so merkt man das. Das man weint, traurig ist, oder gar depressiv, gehört zum Prozess der Verarbeitung dazu und sollte von niemandem belächelt werden.
Einschläfern
Wenn Ihr Tier krank war und gestorben ist oder sogar eingeschläfert werden musste, dann seien Sie sicher, dass Sie richtig gehandelt haben. Sie haben Ihr Tier von seinen Schmerzen befreit. Den Tod herauszuzögern bringt Ihnen und vor allem Ihrem geliebten Haustier leider nichts mehr.
Begraben
Wenn Sie möchten, können Sie Ihr Haustier natürlich begraben. Nehmen Sie sich Zeit und verabschieden Sie sich von Ihrem Tier. So wird es Ihnen leichter fallen, sich von Ihrem Haustier zu verabschieden und die Trauer zu überwinden.
Kinder
Kinder reagieren auf den Tod eines Haustieres anders als Erwachsene. Sie verarbeiten die Trauer eher sporadisch und brauchen erst eine Weile. Sogar Monate nach dem Tod des Tieres könnten Fragen auftauchen. Beantworten Sie diese einfach und sagen nichts dergleichen wie: „Das ist doch schon lange her!“. Je nachdem, wie alt Ihr Kind ist, sollten Sie es beim Einschläfern mitnehmen, aber nur, wenn es das Kind auch möchte. Lassen Sie Ihre Tochter oder Ihren Sohn sich auf jeden Fall von ihrem Haustier verabschieden. Sätze wie “ Der schläft nur“ sollten Sie wenn möglich vermeiden. Ebenfalls sollten Sie vermeiden, sofort für einen Ersatz zu sorgen. Geben Sie Ihren Kindern und sich selbst die Zeit, das Geschehene zu verarbeiten. Wenn die Kinder jedoch Ersatz möchten, sollten Sie diesen Wunsch bedenken.
Natürlich können Sie Ihr Haustier auch begraben. Unter bestimmten Voraussetzungen können Sie dies auch in Ihrem eigenen Garten machen. Natürlich gibt es hier auch Regelungen, an die Sie sich halten müssen: Das Tier darf nicht an einer Seuche gestorben sein. Es darf nicht in der Nähe von öffentlichen Wegen liegen und auch nicht in einem Wasserschutzgebiet und es soll mindestens 50 Zentimeter tief vergraben werden. Für Näheres informieren Sie sich bitte beim Ordnungsamt.
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