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Sep. 14, 2013 Redaktion Allgemein 0
Tiere werden in bezug auf ihr Fressen in drei große Gruppen eingeteilt. Die Einteilung erfolgt in
So gibt es Arten, die alles fressen, ob pflanzliche oder tierische Nahrung. Man bezeichnet diese Tiere als omnivor. Das leitet sich von dem lateinischem Wort „omnis“ ab und bedeutet „alles“.
Dazu zählen z.B. das Schwein, die Ente und der Karpfen. Sie fressen alles genießbare. Diese Tierart wird auch als Pantophage (aus dem griechischem stammend) bezeichnet.
Die andere Gruppe sind die Polyphagen (aus dem griechischem stammend). Das bedeutet, dass diese Tiere viel fressen. Hierzu zählen zum Beispiel Insektenfresser, Paarhufer und Großkatzen.
Doch es gibt auch Tierarten, die sich auf wenige Tier- und Pflanzenarten in ihrer Nahrung spezialisiert haben. Man bezeichnet diese Tierart als stenophag, was abgeleitet ist vom griechischem Wort stenos, bedeutet eng)
Der Koala Bär ist ein Oligophag (griech.oligos gleich wenig), denn dieser kann sich von einigen wenigen Eukalyptus – Arten ernähren.
Monophage Lebewesen (griech.monos gleich allein) sind nur von einer einzigen Tier- und Pflanzenart in ihrer Ernährung abhängig. Dazu zählen zum Beispiel Parasiten.
Wie erwerben die Tiere ihre Nahrung ?
Auch hier unterscheidet man unterschiedliche Typen an Tieren.
1. Die Weidengänger
Diese Tiere zählen zu den Pflanzenfresser. Das besondere ist, dass sie die Futterpflanze nur bis zu einem bestimmten Grad abfressen. So kann die Pflanze immer wieder nachwachsen. Hierzu zählen Murmeltiere, Huftiere, Riesenkängurus und Gänse.
2. Die Sammler
Diese Tiere legen eine Nahrungsvorrat für den Winter an zum Beispiel das Eichhörnchen. Doch es gibt unter den Sammlern auch Tiere, die die Reste ihrer Beutetiere oder andere Nahrungsreste an Orten verstecken, die für andere Tiere nicht erreichbar sind.
3. Jäger
Diese Tierart erbeutet ein anderes Tier, tötet es und fängt sofort an zu fressen. Dazu zählen zum Beispiel Laufkäfer, Libellen und Raubwanzen.
Bei den Jägern wird nach der Jagdtechnik unterschieden. So gibt es
– Hetzjäger, die ihre Beute auf lange Strecken und Zeit verfolgt, wie z.B. Wolf und Gepard
– Lauerjäger, diese Tiere sitzen auf einem Ansitz oder in einem Verste4ck und warten auf ihre Beute, bis diese erreichbar ist, wie z.B. Bussard und Hecht.
– Fallensteller, diese Art lauert ihre Beute auf und fängt sie mit Netzen (Webspinnen) oder Fallgruben (Ameisenlöwe)
Für unsere geliebten Haustiere ist ihr Fressen selbstverständlich, da der Tierhalter ja dafür sorgt. Auch Winter bestehen für diese Tiere keine Nahrungsprobleme. Doch was ist mit den Tieren, die in der freien Natur leben.
Die Tage werden kürzer und die Temperaturen sinken und Zugvögel sind schon gegen Süden gezogen. Die zurückgebliebenen Tiere müssen jetzt Vorbereitungen für die kalte Jahreszeit treffen. Bedingt durch die Kälte wird die Nahrungsfindung für ihr Fressen immer geringer. Der Boden ist gefroren und auch teilweise mit Schnee bedeckt.
So verfallen viele Tiere in einen Winterschlaf, um Energie zu sparen und leben von dem angefressenem Fettpolster im Sommer.
Bei einem sehr starken Winter finden auch die Wildtiere keine Nahrung. Normalerweise ist das Füttern von Wildtieren verboten, weil diese Tiere es mit der Zeit gelernt haben für ihr Fressen zu sorgen.
Doch bei sehr starker Kälte wird meistens das Fütterungsverbot für Jäger und Förster aufgehoben. Dieser Fall trat in Brandenburg 2010 ein.
Aber es darf nicht alles zum Fressen gegeben werden, denn es ist festgelegt was verfüttert werden darf. Generell sollten Heu, Stroh, Kastanien, Eicheln und Hackfrüchte verfüttert werden.
Doch die Fütterung sollte von Profis erfolgen. Mitunter erschrecken die Tiere sehr schnell und laufen weg. Das hat wiederum zur Folge, dass die Tiere unnötig Energie verbrauchen.
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