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Nov. 11, 2012 Redaktion Allgemein, Wildtiere 4
Gartenbesitzer oder Eigenheimbesitzer werden das Problem kennen. Denn den Marder zieht es bevorzugt in bewohnte Gebiete und er nistet sich schon mal im Dachboden der Laube oder des Einfamilienhauses ein. Auch liebt er es, sich unter geparkten Autos gemütlich zu machen.
In den meisten Fällen fallen Tiere nicht sonderlich auf, da die meisten Tiere nachtaktiv sind und der Mensch in der Nacht seinem wohl verdienten Schlaf nachgeht.
Wer einen Marder als Untermieter hat, hat ein Problem. Denn Marder nisten sich mit Vorliebe auf dem Dachboden ein und können dort auch einen enormen Schaden anrichten. Auch lassen sich Marder, wenn sie sich einmal niedergelassen haben, nur sehr ungern vertreiben und können bei einem Versuch auch dementsprechend sauer reagieren und einen enormen Schaden anrichten.
Marder sind sehr gute Kletterer und schaffen es auch, an einer Dachrinne das Haus hinauf bis zum Dach zu klettern oder springen von Bäumen, die in der Nähe des Hauses stehen einfach aufs Dach. Auch kann ein Marder es schaffen, schwere Dachziegel zur Seite zu schieben und somit ins Innere des Daches gelangen. Dies hat natürlich zur Folge, dass die Unterspannbahnen beschädigt werden und das Dach undicht ist. Da kann es bei Regen schon unangenehme Überraschungen geben.
Haben Sie letztendlich festgestellt. dass Sie einen Marder als Untermieter in Ihrem Haus oder Ihrer Laube haben. ist guter Rat teuer. Versuchen Sie als erstes zu lokalisieren an welcher Stelle der Marder sich genau niedergelassen hat und fangen Sie speziell am Tage mit lautem Klopfen an dieser Stelle an. Denn am Tage hält der Marder seine Nachruhe . Ein weiterer Versuch den Marder zu vertreiben, könnte die Installation eines Radios sein, mit dem Sie am Tag laute Musik spielen und somit den Marder um seine Nachtruhe zu bringen. Auch können Ultraschallgeräte den Marder zum Auszug bewegen.
Die Tiere lebend mit Fallen zu fangen, sollten Sie vermeiden. Nur Personen mit einem Jagdschein dürfen das Tier lebend fangen. Auch wird das Revier des Marders dann womöglich von einem neuen Marder besetzt. Oder aber der Marder legt auch noch so weiter Strecken zurück, um in sein Zuhause zurück zu kehren.
Das Einzige was wirklich hilft, ist wenn der Marder sein Domizil von alleine verlässt.
Nur ein wirklich gut verschlossenes Haus, was dem Marder kein Schlupfloch bietet, ist gegen den Einzug eines Marders geschützt. Daher prüfen Sie Ihr Gebäude eingehend und versuchen alle Schlupflöcher so gut wie möglich zu verschließen, damit das Tier keine Möglichkeit hat ins Haus zu kommen. Doch sollte man voreher überprüfen, dass kein Marder im Haus ist, denn ansonsten richtet dieser einen großen Schaden an.
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