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Nov. 23, 2012 Redaktion Katzen 0
Katzen sind Fleischfresser. Ihre natürliche Nahrung besteht aus Mäusen, kleinen Vögeln und anderen kleinen Säugetieren. Diese Beute versorgt die Katze neben dem Fleisch vor allen Dingen mit Knochen, die Mineralstoffe enthalten, und Innereien wie der Magen, die mit halb verdauten Teilen von Pflanzen gefüllt sind. Auch Federn und Fell werden mitgefressen und sorgen für die notwendigen Ballaststoffe.
Bei der Ernährung einer Katze sollte man sich immer an dem Verhältnis der Bestandteile orientieren, wie sie in der natürlichen Nahrung der Katzen vorkommen. Lesen sie die Inhaltsstoffe einer Dose Futter aus dem Supermarkt einmal durch, so werden sie schnell feststellen, dass der Fleischanteil in der Regel unter 10% liegt.
Dubiose Inhaltsstoffe wie tierische Nebenerzeugnisse oder gar Zucker und Karamell sind für die Katze alles andere als gesund und gehören deshalb eigentlich nicht wirklich in die Dose. Ebenso wenig sollten chemische Nahrungsmittel-Zusatzstoffe wie Geschmacksverstärker, Konservierungsstoffe oder Farbstoffe im Katzenfutter enthalten sein, denn in der Natur gibt es diese ja auch nicht.
Besser ist es natürlich, wenn sie ihre Katze mit frischen Nahrungsmitteln ernähren. Lamm- und Rindfleisch dürfen auch roh verfüttert werden, Schwein und Geflügel hingegen sollten zur Vermeidung gesundheitlicher Risiken vorher gegart werden.
Fisch und Schalentiere verfüttern sie bitte ebenfalls nur in gegarter Form, da sonst eine Unterversorgung mit Vitamin B1 die Folge wäre. Auch Leber ist bis zu 150 g in der Woche erlaubt, um den Bedarf an Vitamin A zu decken.
Die Menge an Kohlehydraten aus Reis oder Kartoffeln sollte 10% nicht übersteigen. Milchprodukte sind ebenfalls erlaubt, um den Bedarf an Kalzium zu decken. Verträgt ihre Katze keine Milch, so können sie es mit Joghurt probieren. Die Laktose (Milchzucker), die bei der Katze zu Durchfall führen kann, ist in Joghurt nicht enthalten.
Ergänzungsfuttermittel für Katzen können dann notwendig werden, wenn besonders junge oder alte Tiere oder auch kranke Tiere mit der normalen Nahrung nicht ausreichend mit Mineralstoffen und Vitaminen versorgt werden können.
Eine gesunde Katze allerdings braucht ergänzend zu ihrer täglichen Ernährung eigentlich nur grobfaserige Grasarten, wie sie im Fachhandel als Katzengras angeboten werden. Diese dienen als Brechmittel für die Katze, damit die Haare, die sie beim Putzen mit aufgenommen hat, wieder aus dem Magen entfernt werden können.
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Kurt Michel / pixelio.de |
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