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Jan. 21, 2013 Redaktion Aquaristik, Fische 10
Wer sich für den Erwerb eines Aquariums entschließt, sollte vorher eine qualifizierte Beratung in einem Fachgeschäft einholen.
Die meisten Probleme entstehen durch mangelnde Fachkenntnisse oder auch aber durch fehlerhaftes Zubehör. Doch das dementsprechende Zubehör bietet der Markt heute fast alles an. So sind von der Industrie viele technische Geräte und Produkte hergestellt worden, die die Simulation der natürlichen Umweltbedingungen für die Fische und Pflanzen darstellt. Das ist für die Gesundheit der Fische und Pflanzen wichtig.
Wer sich an einige Grundregeln bei der Einrichtung eines Aquariums hält, wird mit weniger Problemen konfrontiert.
1. Kauf eines Aquariums
Hat man sich für den Kauf eines Aquariums entschlossen, muss man bedenken, dass neben dem Becken auch einige technische Hilfsmittel erforderlich sind, damit man den Fischen bestmögliche Lebensqualität bieten kann.
So wird zusätzlich eine Aquarienlampe und ein Filtersystem dringendst benötigt. Wer sich ein Tropenaquarium einrichtet, benötigt außerdem ein Heizsystem.
Man sollte beim Kauf auf eine gute Qualität der Produkte achten. Bei zu viel Sparsamkeit kann es später zu Problemen kommen.
Wer als Anfänger ein Aquarium einrichtet, kann auch auf ein kleineres komplettes Aquarienset zurück greifen. Dieses kann man zu einem erschwinglichem Preis im Zoohandel erhalten. Damit wird dem Anfänger ein problemloser Einstieg ermöglicht.
Weiterhin muss gesagt werden, dass es verschiedene Beckenarten gibt. Die sind natürlich in der Qualität, Preis, Anwendung und Funktion unterschiedlich.
2. Welche Beckenarten gibt es ?
– Einteilig, gegossene, rahmenlose Glasaquarien. Man verwendet diese Art der Aquarien zur Isolierung einzelner Fische z.B. für die medizinische Behandlung und Zuchtzwecken.
Diese Aquarien lassen sich gut desinfizieren, da das Glas gegenüber Chemikalien nicht so empfindlich sind wie Aquarien aus Kunststoff. Solch ein Aquarium ist aber nur bei einer Füllmenge von 20-25 l stabil. Bei einer größeren Füllmenge ist der Druck zu groß und das Becken kann zerspringen. Weiterhin dürfen bei diesen Becken auch die Temperaturschwankungen nicht zu groß sein.
Einteilige Aquarien aus Glas oder Plexiglas sollten aber nicht als Daueraquarium genommen werden, sondern nur für kurzzeitige Aufenthalte kranker Fische.
– Viele Aquarien besitzen einen Edelstahlrahmen, wo dann die Scheiben einzeln eingepasst werden. Ein Verkleben der Scheiben ist nicht notwendig, ein Abdichten genügt. Beim Befüllen des Aquariums werden die Scheiben durch den Innendruck an den Rahmen gepresst. Allerdings gibt es ein Nachteil bei diesem Becken, da mit der Zeit die Dichtmasse porös und das Becken undicht werden kann.
Auch für die Haltung von Seewasserfischen ist ein Aquarium mit Edelstahlrahmen nicht geeignet, da das Salzwasser mit der Zeit das Edelstahl angreift.
Dieses Aquarium ist nur für kleinere Becken mit einem Inhalt von 120 l und einer Länge von 80 cm geeignet. Wird das Becken größer und beinhaltet mehr Wasser ist ein stärkerer Stahl für den Rahmen erforderlich. Doch dadurch wird das Becken dann zu schwer.
Am Besten sind rahmenlose und geklebte Glasaquarien. Die Verbindung der Glasscheiben erfolgt durch Verkleben mit Silikonkautschuk. Da der Kautschuk durch Salzwasser nicht angegriffen wird, ist diese Art des Aquariums auch für die Haltung von Seewasserfischen sehr gut geeignet.
Auch Aquarien aus Plexiglas sind sehr robust und haltbar. Doch leider werden die Wände durch den ständigen Wasserdruck leicht deformiert. Dadurch wird die Unterwasserwelt immer etwas verzerrt gesehen. Auch die Scheiben werden nach einiger Zeit durch das Reinigen mit scharfen Schabern unansehnlich. So sind die Scheiben dann nach einigen Jahren trüb.
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