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Jan. 24, 2013 Redaktion Allgemein, Vögel 2
Wenn es kalt wird und die Menschen sich auf den ersten Schnee freuen beginnen für die heimischen Vögel die nicht nach Süden gezogen sind so wie die Zugvögel die Probleme. Was fressen sie und wie kommen sie am besten durch den Menschen. Können und sollten wir Menschen überhaupt in die Natur eingreifen und helfen ?
Viele Vögel verlassen als Zugvögel bei Beginn des Winters die heimischen Gefilde und ziehen als Zugvögel Richtung Süden. Doch viele Vögel verbringen den Winter über zu Hause in Deutschland.
Elster, Amsel, Finken, Drossel, Meise, Buntspecht, Sperling ( Spatz ) Kuckuck, Rotkehlchen, Rotschwanz, Star, Zaunkönig, und der Zeisig verbringen ihren Winter auch in der Heimat und ziehen nicht in den Süden.
Von den heimischen Vögeln unterscheidet man in 2 Gruppen. Einmal die Körnerfresser die den Samen von Pflanzen fressen und einmal die Weichfresser die sich von Insekten und Würmern ernähren.
Das größte Problem im Winter für die Vögel ist natürlich das Wetter bzw die Kälte die täglich vorherrscht, teilweise bekommen auch wir in unseren Breitengrande Wintertemperaturen von bis zu – 15 Grad in der Nacht. Bei ganz kalten Wintern können es auch bis zu -20 Grad werden.
Die meisten Vögel bewegen sich im Winter einfach weniger und plustern sich auf, diese aufgeplustert Gefieder wirkt dann wie eine dicke Jacke für die Vögel. Auch verbringen mehrere Vögel einer Art aneinander gekuschelt die Nächte im Schlafquartier.
Wasservögel hingegen reiben ihr Gefieder mit Talg ein, das ist eine dicke Schicht die aus Öl besteht mit der sie sich vor Kälte und Nässe schützen. Den Talg produzieren die Wasservögel alleine mit einer eigenes dafür vorgesehenen Drüse.
Dadurch das sich die meisten Vögel weniger im Winter bewegen, verbrauchen sie natürlich auch weniger Energie und müssen demzufolge weniger Nahrung zu sich nehmen, auch ändern die meisten Vögel im Winter ihre Fressgewohnheiten, das heißt das zum Beispiel Weichfresser dann ihre Nahrung umstellen und fressen was vorhanden ist, denn Insekten und Würmer finden die Vögel im Winter natürlich nicht.
Das können Sie gerne tun. Die meisten Vögel kommen zwar auch ohne das zusätzliche Futter aus, doch ist es für sie eine willkommende Abwechslung. Doch auch da sollten Sie einige Dinge bei beachten. Füttern Sie zum Beispiel nur wenn es richtig kalt ist und der Boden mit einer Schneedecke überzogen ist. Weichmacher fressen mit Vorliebe Obst oder Nüsse. Körnerfresser wie der Name schon sagt Körner. Sie bekommen im Winter im Zoohandel fertige gemischtes Futter für Weichfresser und Körnerfresser.
Sie können ein Vogelhäuschen kaufen oder aber die fertigen Netze mit dem Futter in Sträucher, Bäume oder den Balkon hängen, achten sie aber bitte darauf das diese hoch genug angebracht sind und somit Schutz vor Katzen oder Marder bieten.
Fotos: Peter Hoffmann
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