Zuletzt aktualisiert September 25th, 2023 9:41 PM
März 28, 2018 Redaktion Allgemein, Hunde, Katzen, Tierschutz, Voraussetzungen 0
Übergewicht bei Tieren
Übergewicht betrifft nicht nur dem Menschen und macht ihn krank. Selbst im Tierreich ist dieses Leiden und dessen Folgen zu beobachten. Es belastet die Gelenke und kann zu Krankheiten führen. Bei einer übergewichtigen Katze besteht das doppelte Risiko, das sie an Diabetes erkranken kann. Hunde sterben aufgrund diesem Leiden im Schnitt 2 Jahre früher.
Sollte eines oder mehrere der Haustiere an Übergewicht leiden, könnte eine Futterumstellung helfen. Bei einer besonders auffälligen Bewegungsunlust ist es ratsam, das Tier einem Tierarzt vorzustellen.
Übergewicht kann zu Arthrose (degenerativen Gelenkabnutzung
) führen. Umgekehrt kann es aber auch durch Krankheiten bedingt sein, etwa durch eine Unterfunktion der Schilddrüse. Demzufolge kann eine Diät auf eigene Faust gefährlich sein.
Um dem Übel vorzubeugen, sollte man bei der Fütterung immer auf die richtige Futtermenge geachtet werden. Je älter ein Tier, desto weniger Futter braucht es. Auch kastrierte Tiere benötigen weniger Energie, weil ihr Stoffwechsel niedriger ist. Sollte Ihr Hund oder Katze bereits an Übergewicht leiden, kann man das Futter um bis zu 20 Prozent verringern. Dies sollte aber nicht abrupt erfolgen – so kann man dem Tier täglich einen Löffel weniger geben. Von einer Nulldiät bei Katzen sollte unbedingt verzichtet werden, da sie nach wenigen Tagen sterben können. Eine Nulldiät ist vor allem für Katzen gefährlich: Wenn Katzen hungern müssen, sterben sie in wenigen Tagen. Oft reicht es schon, das Futter kompromisslos abzuwiegen. Nur nach Augenmaß füttert man meist zu viel.
Gegen Übergewicht kann „Barfen“ fördernd sein: Bei diesem Verfahren werden Katzen nur mit Rohfleisch und Hunde mit einer Mischung aus Rohfleisch, Gemüse und wenig Kohlehydraten gefüttert. Das Fleisch gibt es tiefgefroren zu kaufen, Gemüse sollte man kurz blanchieren oder pürieren. Eine unkomplizierte Alternative sind reines Fleisch aus der Dose und getrocknete Gemüseflocken. Am besten lässt man sich anfangs beraten. Eine unkomplizierte Alternative sind reines Fleisch aus der Dose und getrocknete Gemüseflocken. Da es Tierärzte und Tierheilpraktiker gibt, die Ernährungsberatung anbieten, kann man sie anfangs um Rat fragen.
Fachleute stellen Diät-Fertigfutter infrage, auch wenn viele Tierärzte es empfehlen. Wenn sie aber gleichzeitig das betreffende Futter verkaufen, kann man einen Interessenskonflikt nicht ausschließen. Kritiker betrachten Diätfutter kritisch, da es nicht in ihren Augen nicht so viele verwertbare Füllstoffe enthält, was auf Dauer zu Mangelerscheinungen führen könnte. Diese Annahme wird jedoch von keiner Studie belegt.
Vorzugsweise kann man die Tagesration an Leckerli am Morgen abzählen bzw. abwiegen, sodass man den Überblick behält. Da viele Futtersnacks sehr viel Getreide und Zusatzstoffe besitzen, wäre es besser, seinem Tier reine getrocknete Fleischstückchen zum Fressen zu geben.
Man kann es kaum glauben, aber Hunde sind Allesfresser. Beachtlich viele haben eine Vorliebe für Obst und Gemüse. Für Hunde auch roh bekömmlich sind zum Beispiel Möhren, Kohlrabi, Salatgurken, Äpfel, Birnen und Melonen.
Am idealsten für Ihren tierischen Gesellen ist noch immer die Bewegung. Also schnappen sie sich die Leine und gehen sie mit ihrem Hund durch die Gegen oder lassen sie ihn auf einer auf einer großen Wiese (sofern keine Gefahr besteht oder es verboten ist) einfach mal freien Lauf, damit er sich austoben kann. Für ihre Katze können Sie ein Bewegungsspielzeug besorgen bzw. selbst bauen. Sollte sich Ihr Haustier nicht mehr so gern laufen, sollten Sie es untersuchen lassen, da Gelenkschmerzen oder Blockaden an der Wirbelsäule die Ursache sein könnte. Darauf spezialisiert sind Tierphysiotherapeuten.
Sep. 25, 2023 24
Dez. 01, 2022 1.750
Sep. 25, 2023 24
Dez. 01, 2022 1.750