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Sep. 21, 2012 Redaktion Hunde, Tierbedarf 0
[Gastartikel] Nicht nur der Mensch sondern auch Hunde neigen teilweise zu Übergewicht. Wenn man die Taille des Hundes nicht mehr erkennt und die Rippen nur noch schwer zu ertasten sind, dann ist es höchste Zeit, etwas dagegen zu unternehmen, denn auch bei Hunden kann Übergewicht schwerwiegende gesundheitliche Folgen haben.
Ursachen für die Gewichtszunahme bei Hunden
Die häufigste Ursache ist die Überfütterung und mangelnde Bewegung. Hunde sind Rudeltiere, was ist auch in ihrem Fressverhalten widerspiegelt. Ganz nach dem Motto „Was drin ist kann mir keiner mehr weg essen.“ wird alles vertilgt, was der Hund angeboten bekommt. Es liegt also am Herrchen, seinem vierbeinigen Freund eine vernünftige Menge an Futter zukommen zu lassen. Auch die kleinen Leckereien zwischendurch, die sich Hunde oftmals allzu gerne erbetteln, leisten ihren Beitrag zum Übergewicht. Neben einer zu hohen Futterdosis begünstigt auch mangelnde Bewegung die Gewichtszunahme des Hundes. Jeder Hund braucht ausreichend Bewegung und es ist die Aufgabe des Herrchens, ihm diese zu verschaffen
Folgen des Übergewichts
Kurzatmigkeit, Atembeschwerden und Erkrankungen des Herz-Kreislaufsystem sind oft die Folge von Übergewicht. Auch Diabetes und Arthritis können darauf zurückgeführt werden. Das Übergewicht kann die Gelenke schädigen, die körpereigenen Abwehrkräfte schwächen und im Laufe der Zeit Nieren, Lunge und Leber angreifen. Allgemein verkürzt es die Lebenserwartung des Hundes. Wer seinen Hund also wirklich liebt, wird ihm solche Leiden möglichst ersparen, auch wenn das bedeutet, ab und zu auch mal „Nein“ zu sagen.
Maßnahmen zur Gewichtsreduzierung
Das Wichtigste ist eine gesunde und ausgewogene Hundeernährung. Aber zunächst sollte eine Diät durchgeführt werden. Eine Reduzierung der Futtermenge um 15% ist empfehlenswert. Als Nahrung eignet sich vor allem Trockenfutter für Hunde, da es reichhaltig, gesund und einfach dosierbar ist. Besonders kalorienreduziertes Trockenfutter, das alle Mineralstoffe und Vitamine enthält, die der Hund braucht, ist für eine Diät hervorragend geeignet. Auch Leckereien und Snacks müssen radikal eingeschränkt werden.
Alle zwei Wochen sollte die Erfolge kontrolliert werden. Der Hund wird gewogen und wenn nötig die Diät fortgesetzt. Auf Blitzdiäten durch eine starke Nahrungsreduzierung sollte verzichtet werden. Das kann beim Hund zu fehlender Aufnahme von Mineralstoffen und Vitaminen und damit zu Mangelerscheinungen und gesundheitlichen Beschwerden führen. Eine langsame Gewichtsreduzierung führt auch zum gewünschten Erfolg und belastet den Vierbeiner nicht zu sehr.
Auch zusätzliche Bewegung ist wichtig um Kalorien zu verbrennen und die angelagerten Fettreserven wieder loszuwerden. Gut wäre ein zusätzlicher Spaziergang von 10 Minuten oder mehr pro Tag. Auch eine 20minütige Spielzeit am Tag mit dem Hund hilft. Der Hund sollte sich intensiv bewegen und die Herzfrequenz dabei deutlich steigen. Das ist ein Zeichen dafür, dass sich der Vierbeiner richtig „auspowert“.
Das wichtigste ist aber, nach der erfolgreichen Diät nicht wieder in alte Gewohnheiten zurückzufallen. Damit der Hund das abgenommene Gewicht nicht kurze Zeit später wieder auf den Rippen hat, muss die Ernährung langfristig umgestellt werden. Auf den Verpackungen der meisten Hundefutter-Marken sind Mengenempfehlungen für die Ernährung, nach denen man sich richten sollte.
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