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Jan. 07, 2017 Manuela Vogt Wildtiere 35
Die Antarktis am Südpol ist der kälteste Kontinent der Welt. Dennoch gibt es am Südpol Tiere.
Nordpool und Südpol bieten ganz ähnliche Lebensbedingungen. Beide sind von Eis überseht. Dennoch gibt es Unterschiede.
Der Nordpol besteht ausschließlich aus Eis. Richtigen Erdboden sucht man unter dem Eis vergeblich.
Der Südpol dagegen ist ein Kontinent, das heißt er besteht aus festem Land, welches von einer dicken Eisschicht überzogen ist. Es ist der kältestes Kontinent und wird auch Antarktis genannt.
Pinguine sind bestens für das eisige Klima am Südpol gemacht. Ihr größter Feind, der Eisbär, lebt nur am Nordpol. Neben der Kälte haben sie aber noch weitere Gegner – den Seeleoparden und den Schwertwal. Die zwei verbreitesten Pinguinarten am Südpol sind der Adeliepinguin und der Kaiserpinguin.
Die Seeleoparden gehören zu den Robben. Ihren Namen verdanken sie ihrem gefleckten Fell. 3 bis 4m lang können sie werden und erreichen bei der Jagd Geschwindigkeiten bis zu 40km/h. Es sind Raubtiere, die sich von Krill, Fisch, Robben anderer Arten wie auch Pinguinen ernähren.
Außer dem Seeleoparden gibt es noch weitere Robbenarten im südpolaren Meer. Am häufigsten zu sehen sind der Krabbenfresser und die Weddellrobbe
Zahnwale und Bartenwale sind ebenfalls Südpol-Tiere. Die Bartenwale ernähren sich fast ausschließlich von Plankton, welches dort nur im Sommer zu finden ist. Im Winter ziehen diese Wale deshalb in wärmere Gegenden.
Zahnwale wie z.B. der Schwertwal fressen Fische und Meeressäugetiere. Auch wenn sie ganzjährig am Südpool leben können, folgen sie ihren Beutetieren und sind auf diese Weise ebenfalls auf Wanderschaft.
Auch Vögel fühlen sich am Südpol zu Hause. Albatrosse und Sturmvögel sind typische Antarktis-Bewohner. Im Sommer kommen zahlreiche weitere Vögel zum Brüten an den Südpol.
Pflanzen gibt es am Südpol nur wenige. An eisfreien Flächen siedeln sich aber Flechten und Moose an, welche Insekten anziehen. Perlwurz und Schmiele sind die einzigen dort heimischen Blütenpflanzen. Dazu kommen einige Gräserarten, der Kriechende Hahnenfuß und Vogelmiere, die von Menschen eingeschleppt wurden.
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