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Sep. 01, 2012 Redaktion Hunde 1
Die Staupe
Die Staupe ist neben der Hundeseuche ( Parvovirose ) die gefährlichste Hunderkrankung für Ihren Vierbeiner. Ausgelöst durch einen Virus endet die Hundestaupe meistens tödlich und ist deswegen unter Tierbesitzern so gefürchtet.
Die Staupe ist hoch ansteckend und die Ansteckung erfolgt in der Regel durch den direkten Kontakt eines erkrankten Tieres mit einem gesunden ungeimpften Tier. In der Umwelt ist das Virus bei weitem nicht so ansteckend wie die Hundeseuche und die Ansteckung beschränkt sich in den aller meisten Fällen nur auf Tiere die direkten Kontakt zu einem erkrankten Tier haben.
Die Ansteckung erfolgt in den meisten Fällen über den Nasen und Rachenraum und da der Virus außerhalb des Tieres bis zu 14 Tage überlebensfähig ist, sollten Sie so gut wie möglich jeden Kontakt und die Nähe von erkrankten Tieren meiden.
Da die Staupe nicht nur auf Hunde beschränkt bleibt sondern auch Wildtiere wie Marder oder Füchsen übertragen werden kann, sollte Sie ihren Hund auf jeden Fall, wenn Sie häufig im Wald sind oder eventuell sogar in ländlischen Gegenden wohnen impfen lassen, denn eine optimaler Schutz ist, wenn der Hund öfters durch Wald und Wiesen stromert nur gewährleistet wenn das Tier geimpft ist.
Nach der Ansteckung hat die Staupe eine Inkubationszeit von 3 – 6 Tagen, erst dann zeigen sich die ersten Symptome welche abhängig vom Alter des erkrankten Tieres ist.
In den meisten Fällen beginnt die Erkrankung mit Fieber, bis zu 41 Grad Celsius, und Appetitlosigkeit, es folgen eine Bindehautentzündung und Rachen Entzündung. Meistens werden auch die Mandeln davon betroffen und das Tier ist meist Antriebslos und matt. Sie sollten das erkrankte Tier genau beobachten denn weitere Symptome sind ein Eitriger Augen- und Nasenausfluss, der meist hochansteckend für andere Tiere ist und und heftiger Durchfall.
Sollten Sie diese Symptome bei Ihrem Tier beobachten ist es ratsam sofort einen Tierarzt aufzusuchen und das Tier ausgiebig zu untersuchen.
Die meisten schweren organischen Erkrankungen sind dank eines optimalen Impfschutz in den meisten Fällen nicht mehr vorhanden.
Man unterscheidet die Staupe in 3 unterschiedliche Verlaufsformen welche auch unterschiedliche Symptome aufweisen, darunter befinden sich die:
Darmstaube: dabei leidet der Hund an wässrigen bis blutigem Durchfall und starkem Erberechen.
Lungenstaupe: dabei kommt es zu Husten, einer Lungenentzündung mit Atembeschwerden und einem starkem Nasenausfluss.
Nervenstaupe: die wahrscheinlich gefürchtetste Variante der Staupe und auch gleichzeitig die stärkste welche nicht häufig mit dem Tod des Tieres endet, bei dieser Form der Staupe wird das Gehirn geschädigt und das Tier leidet unter Krämpfen und Lähmungen und kann in besonderen Fällen sogar das Bewusstsein verlieren.
Die Staupe ist in jedem Fall eine sehr ernstzunehmende Erkrankung des Hundes und Tiere die einmal an einer Staupe erkrankt sind und diese überlebt haben behalten in den meisten Fällen einen lebenslangen Schaden zurück der sich in den unterschiedlichsten Formen zeigen kann.
Einige erkrankte und genesene Tiere zeigte nach der Erkrankung auffällige Verhaltensstörungen.
Es ist sehr empfehlenswert das Tier regelmäßig gegen Staupe impfen zu lassen, dies führt jeder Tierarzt durch.
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