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Sep. 13, 2012 Redaktion Hunde 0
Spondylose beim Hund
Wie auch beim Menschen kann der Hund an Spondylose erkranken. Unter Spondylose ( Spondylopathia deformans ) versteht man eine krankhafte Veränderung an der Wirbelsäule. Das sind meistens Verkalkungen, die durch chronische Entzündungen der Verbindungsgewebe unterhalb der Wirbelsäule entstehen..
Bei Hunden, die an Spondylose erkranken, bilden sich an den vorderen Wirbelsäulekörpern Zacken. Diese wachsen dann in die Bandscheiben rein. Mitunter können diese knöcherne Zacken Zacken so lang werden, dass zwei hintereinanderliegende Wirbel , und zwar über die Bandscheibe, verbunden werden. Demzufolge kommt es zu einer knöchernen Überbrückung über die Bandscheiben. Das kann dann zu einer Versteifung einzelner Teile der Bandscheibe führen. Ganz besonders betroffen sind die Brust- und Lendenwirbelsäule.
Diese knöchernen Brücken können die Wirbel so verbinden, dass jede Bewegung schmerzhaft wird. Verkalken dies Spangen immer mehr, lassen auch die Schmerzen nach. Doch die Versteifung des Rückens bleibt bestehen.
Schreitet die Spondylose immer mehr voran, dann kann eine Hinterhandschwäche auftreten. Die Ursache dafür ist, dass eine Behinderung der Leitfähigkeit der Rückenmarknerven auftritt. Bedingt dadurch könnte auch eine Hüftgelenksdysplasie oder auch Kniegelenkerkrankung im Fortschreiten schneller vorangehen. Besonders ältere Hunde sind davon betroffen. So werden die Reflexe bei voran schreitender Krankheit an den Beinen der Hunden immer schwächer.
Welche Symptome sind bei einer Spondylose charakteristisch ?
– es kann sein, dass der Hund hinkt, da die Schmerzen in den rücken ausstrahlen. Auch Schmerzen beim Aufstehen können eintreten. So kann er schlecht springen und aufrichten. Am liebsten bleibt er liegen, aber findet nicht so richtig die richtige Liegeposition. Mitunter wölbt er den rücken, weil er damit den rücken entlasten kann. Schwierig wird für das Tier das Treppensteigen und auch das Einsteigen in ein Auto.
Auch werden die Gesäßmuskelnschwächer, seine Hinterhand ist schlaff. Er knickt oft nach hinten ein und beim Spielen auftretende unglückliche Bewegungen lassen ihn aufheulen. Beim Harnlassen und auch beim Stuhlgang kann er Probleme haben, da dortdie Körperhaltung belastend sein kann.
An Spondylose kann jeder Hund erkranken. Doch gibt es gewisse Rassen, wie Molosser (einschliesslich Boxer) und andere große Hunderassen, die besonders zur Spondylosiserkrankung neigen.
Worauf ist bei Hunden, die an Spondylosis erkrankt sind, zu achten?
Man sollte den Hund nicht laufend auf den Rücken tatschen oder klopfen. Ein Hund der Schmerzen hat, kann bei solchen Berührungen schon mal zu schnappen.
Bei Spaziergängen ist darauf zuachten, dass kein anderer Hund auf den kranken Hund aufreitet. Das kann dann wieder zu einen akuten Schmerzschub führen.
Generell muss gesagt werden, dass der Rücken des Hundes nicht unnötig belastet wird.
Doch sind auch die Spondylosis erkrankte Hunde ganz normale Hunde. Man möchte natürlich versuchen alles zu vermeiden, was einen neuen Schmerzschub auslösen könnte. Doch ganz ist es nicht zu vermeiden, da es beim Spielen oder aber ganz einfach auch beim Hinlegen passieren kann.
Welche Therapie ist erforderlich?
In erster Linie ist es wichtig, dass Medikamente gegeben werden, die schmerz- und entzündungshemmend wirken. Um dem Verlauf der Krankheit entgegen zu wirken, kann man auf homöopathische Mittel zurück greifen. Zu nennen wären da die Medikamente wie Traumeel und Zeel, die den entzündlichen Prozessen entgegen wirken.
Doch hierzu muss gesagt werden, dass eine homöopathische Behandlung nur in Absprache mit dem Tierarzt erfolgen darf.
Es kommt darauf an, dass der Tierarzt und der Tierhalter die Behandlungsmethode für das Tier gemeinsam besprechen, um die bestmöglichste Therapie für seinen Hund zu erzielen.
Wie auch beim Menschen ist auch für den Hund bei dieser Erkrankung eine gesunde Bewegung, nicht Überforderung, sehr wichtig. Dadurch wird die Muskulatur erhalten und auch gekräftigt. Positiv wirkt sich auch aus, wenn sich der Hund viel im Wasser bewegt. Im Wasser verringert sich das eigentliche Körpergewicht. Dadurch können bei Erkrankungen des Bewegungsapparates die Muskeln aufgebaut werden. Die Gelenke und Wirbelsäule aber nicht überlastet.
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