Zuletzt aktualisiert September 25th, 2023 9:41 PM
Jan. 28, 2014 Marita Schuster Terraristik 0
Reptilien sind und werden als Haustiere immer beliebter. Gerade Bartagamen oder Schlangen gehören zu den Top Favoriten. Reptilien sollten artgerecht gehalten werden, wie übrigens alle Haustiere. Reptilien brauchen neben dem Futter und Lebendfutter auch einen passenden Lebensraum.
Ein Terrarium eignet sich da am besten. Hier gilt, je größer das Terrarium, desto besser für das Tier. Die Inneneinrichtung und Beleuchtung sollte dem Tier angepasst sein, also Wüsteneinrichtung für Wüstentiere wie Bartagamen oder Geckos und eine tropische Einrichtung für ein Chamäleon und Co. Was neben der Einrichtung aber noch sehr wichtig für die Haltung von Reptilien ist, ist die Tatsache, dass die Tiere auch ausbruchssicher gehalten werden. Wer möchte schon seine Python nachts über dem Bett krabbeln sehen. Das gilt aber nicht nur für die Reptilien, sondern auch für die Futtertiere.
Augen auf beim Terrarium Kauf
Man sollte schon beim Kauf eines Terrariums darauf achten, das es ausbruchssicher ist. Die Maße und die Beschaffenheit sollten immer zu seinem zukünftigen Bewohner passen. Der erste Blick sollte auf die Terrarien mit Schiebetüren fallen. Der Spalt zwischen den Türen kann schon je nach Bewohner zum Ausbruch animieren, denn kleine Echsen und Schlangen könnten hier locker durch schlüpfen, wenn der Spalt zu groß ist. Noch größer jedoch ist die Gefahr, dass die Futtertiere wie Grillen, Fliegen oder Heimchen durch den Spalt entwischen können. Gerade Heimchen können sehr nervend werden, denn durch die moderaten Temperaturen in der Wohnung überleben die Tiere sehr lange und veranstalten in den Nächten ihre Konzerte. Also beim Kauf auf den Spalt achten, je kleiner die Lücke, desto besser und sicherer. Helfen kann auch ein Klebeband, der den Spalt abdichtet. Es gibt im Handel aber auch Terrarien, wo die Scheiben einrasten, wenn das Terra geschlossen wird und so kein Spalt mehr bleibt.
Vorsichtsmaßnahmen beim Handling
Die Scheiben des Terrariums sollten mit zwei übereinander liegenden Klebepunkten markiert werden. So fällt es gleich auf, wenn die Scheibe nicht richtig geschlossen wurde. Praktisch sind auch Terrarienschlösser, so kann man nie vergessen, die Scheiben zu schließen. Ein weiterer Vorteil: die Tiere können die Scheibe nicht wegschieben. Um einen spontanen Ausbruch zu verhindern, sollte darauf geachtet werden, dass sich nicht gerade ein Tier unmittelbar an der Scheibe befindet, wenn man diese öffnen möchte.
Damit Futtertiere nicht stiften gehen, sollten nach Möglichkeit nur ausgewachsene Tiere verfüttert werden. Es sollte darauf geachtet werden, dass sich keine versteckten, feuchten Stellen im Terrarium befinden, denn die Stellen könnten Heimchen und Grillen als Eierablageplatz nutzen. Die Futtertiere sollten abgezählt sein und nicht zu groß sein.
Keine Panik wenn es doch einmal passiert
Wenn trotz aller Vorsichtsmaßnahmen doch einmal ein Tier entwischt, unbedingt Ruhe bewahren. Wenn es ein Einzeltier ist, das Terrarium weit öffnen und versuchen, es mit Futter zu locken. Es besteht immerhin, wenn auch eine kleine, so doch die Chance, dass man das Tier durch Futter und Wärme zurück locken kann. Wenn das nicht klappt, ein wenig warten, bis sich das Tier beruhigt hat und dann versuchen es vorsichtig zu greifen. Möglichst nicht von oben zu dem Tier hin langen, das könnte als Bedrohung angesehen werden und das Tier wird die Flucht ergreifen.
Foto: Bredehorn Jens / pixelio.de
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