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Nov. 15, 2015 Manuela Vogt Exoten, Wildtiere 0
Schlangen am Gardasee gibt es eine Menge. Viele aber sind harmlos, sodass es keinen Grund dafür gibt, auf einen Italienurlaub zu verzichten.
Ringelnattern sind nicht nur in Deutschland zu Hause, sondern fühlen sich auch in Italien heimisch. Es gibt dort sowohl die Nominatform wie wir sie kennen wie auch eine Unterart mit dem Namen Barrenringelnatter. Diese Schlangen sind harmlos und weder giftig, noch beißfreudig.
Die Äskulapnatter Italiens ist dort weniger häufig, aber gelegentlich anzutreffen. Es ist eine große, kräftige Schlange mit einer Länge von bis zu 150cm. Sie lebt eher zurück gezogen ist recht menschenscheu. Auch von ihr geht keine Gefahr aus.
Während es die giftigen Kreuzottern nur vereinzelt in Italien gibt, findet sich dort aber eine ähnlich giftige Schange. Sie liebt es, sich auf Geröllflächen zu sonnen, sodass auf Wanderungen etwas Vorsicht angeraten ist. Sie beißt aber nur, wenn sie sich überrascht und in die Enge getrieben fühlt.
Deutlich giftiger ist die Europäische Hornotter, auch unter den Namen Sand- oder Hornviper bekannt. Ihren Namen verdankt diese Schlange einem Horn auf der Nase. Ihr Gift enthält gewebezerstörende Substanzen und muss unverzüglich mit Gegengift behandelt werden. Ansonsten kann ein Biss tödlich sein. Die Hornotter ist aber sehr träge, die Wahrscheinlichkeit, von ihr gebissen zu werden, eher gering.
Während die meisten Schlangen an Land leben, gibt es eine Ausnahme. Die Würfelnatter bevorzugt das Wasser und lebt in nicht geringer Zahl im Gardasee.
Die grün-graue Wasserschlange kann eine Länge von 1,50m erreichen. Die meisten Tiere sind aber 0,5 bis 1,0m groß. Auf ihrem Rücken ist das typische Würfelmuster zu sehen, dem sie ihren Namen verdankt.
Diese Schlangen im Gardasee jagen nach Fischen, fressen Molche und Frösche. Mehrere Minuten bleiben sie dabei unter Wasser. Beim Auftauchen erschrecken sie gelegentlich Badegäste.
Bei sonnigem Wetter liegen sie in großer Zahl an Land beim Sonnenbaden. Manchmal hängen sie auch über Zweige tiefliegender Bäume, die in Ufernähe wachsen.
Würfelnattern sind sehr scheu und absolut ungiftig. Sie beißen nicht, können aber wie die Ringelnattern ein übelriechendes Analsekret abgeben, wenn sie sich in großer Gefahr fühlen. Unter Wasser werden Badende davon aber nichts merken. Eine Gefahr geht von diesen Schlangen nicht aus.
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