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Jan. 20, 2016 Manuela Vogt Exoten, Wildtiere 0
Manch einer bekommt es mit der Angst zu tun, wenn er eine Schlange im Garten erblickt. Doch die meisten Schlangenarten sind harmlos.
Schlangen kommen nur in Gärten vor, in denen sie Unterschlupf und Nahrung finden. Da viele Arten vom Aussterben bedroht sind, kann sich jeder glücklich schätzen, Besuch von einem dieser seltenen Tiere zu bekommen.
Die meisten Schlangen sind harmlos und suchen schnell das Weite, wenn sich jemand nähert. Die Kreuzotter ist dagegen giftig, wenn auch selten Gärten anzutreffen.
Außerdem ist nicht auszuschließen, dass es sich um ein ausgesetztes Heimtier handelt, welches seinen Haltern möglicherweise zu große geworden ist. Auch hier gibt es harmlose, aber auch einige gefährliche Arten.
Sinnvoll ist es, nicht in Panik zu geraten. Ein schnelles Foto mit dem Smartphone und das Vergleichen von Schlangenbildern im Internet helfen vielen, sich wieder zu beruhigen. Auch an reptilienkundige Personen können sich Ratsuchende wenden.
In Deutschland fühlen sich erstaunlich viele Schlangenarten heimisch. Die meisten von ihnen sind eher selten anzutreffen. Drei Arten dagegen sind häufig und den meisten zumindest vom Hörensagen bekannt.
Ringelnattern füllen sich in Wassernähe am wohlsten. Doch auch in Gärten ohne Gartenteich sind sie oft zu finden. Meist sind sie um die 30 cm lang, doch können sie eine Länge von 150 cm erreichen. Oft sind sie an ihrem hellen Wangenfleck zu erkennen. Es gibt aber auch andere Färbungen, die weniger auffällig sind. Bei Gefahr stellen sich diese Schlangen tot oder stoßen ein übelriechendes Analsekret ab.
Die Blindschleiche ist keine Schlange, auch wenn sie so aussehen mag. Sie gehört zu den beinlosen Echsen und ist sehr scheu. Oft ist sie einheitlich hellbräunlich gefärbt – mit Ausnahme einer Sprenkelung ohne deutliche Muster. Kopf und Rumpf gehen ineinander über, ohne einen Halsansatz zu zeigen. Auch der Bauch sieht etwas anders aus als bei den Schlangen und ihre Augenlider sind beweglich. Auch die Blindschleichen sind völlig harmlos.
Als Giftschlange geht von ihr potenzielle Gefahr aus. Doch die Schlangen beißen nur, wenn sie überrascht werden. Aus diesem Grund werden häufig Hunde gebissen, die über freie Flächen laufen. Typisch ist das Zick-Zack-Muster auf ihrem Rücken. Leider kann man sich nicht auf die Färbung verlassen, denn auch Kreuzottern gibt es in verschiedenen Farbvarianten, darunter auch welche ohne Musterung.
Außer diesen drei häufigen Arten kommen noch Äskulapnattern, Schling- bzw. Glattnattern, Würfelnattern und Aspisvipern vor. Hornottern sind offizielle nicht in Deutschland heimisch, doch es gibt einige Exemplare im Tirol.
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