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Dez. 28, 2015 Redaktion Allgemein, Katzen, Wissenswertes 0
Um ein langes gesundes Katzenleben zu gewährleisten, spielt die richtige Ernährung eine wichtige Rolle. Viele Katzen sind wählerisch und nehmen längst nicht jedes Futter, das ihnen serviert wird, zu sich. Experten empfehlen deshalb einen regelmäßigen Wechsel der Futtersorten. Zusätzlich zur abwechslungsreichen Kost sollten Katzenhalter folgende Tipps beachten.
Eine wichtige Nahrungsgrundlage: Tierische Eiweiße und Fette
Weil Katzen Fleischfresser sind, benötigen die Schmusetiere insbesondere hochwertige Fette sowie tierische Eiweiße. Bestes Katzenfutter sollte aus dem Grund zu rund zwei Dritteln aus einfach verdaulichem Fleisch wie Geflügel bestehen. Zahlreiche erfahrene Tierärzte empfehlen, dem Tier niemals rohes Fleisch zu verfüttern, da dieses Nahrungsmittel Parasiten enthalten könnte. Da die Stubentiger kaum kauen, dürfen die Fleischstückchen auch nicht zu groß serviert werden. Die Temperatur spielt ebenso eine wichtige Rolle, so dass Tierhalter das Futter nie zu kalt oder zu warm offerieren sollten. Entspricht der Zustand des Futters ungefähr der Körpertemperatur, schmeckt es den Samtpfötchen besonders gut.
Taurin ist für Katzen überlebenswichtig
Neben Energie und Eiweiß sind sogenannte Aminosäuren in guter Katzennahrung enthalten. Taurin ist eine der Zutaten, die für die Vierbeiner überlebenswichtig ist. Katzen können diese Aminosäure nicht selbst bilden, so dass diese über Nahrung zugeführt werden muss. Diese Carbonsäure ist notwendig, um die Funktionsfähigkeit des Abwehr- und Nervensystems, des Herzens sowie der Netzhaut zu unterstützen. Insbesondere hochwertiges Katzenfutter wird sehr oft mit künstlichem Taurin vermengt. Ein Drittel des Katzenfutters sollte sich aus Gemüse oder gekochtem Getreide zusammensetzen. Die pflanzlichen Zutaten versorgen die Stubentiger mit wichtigen Mineralstoffen und Vitaminen, die durch einige wenige Kohlenhydrate ergänzt werden sollten. Auch wenn das Bild der fröhlichen, Milch trinkenden Katze in den Köpfen vieler Menschen verankert ist, führt Milchzucker bei den Tieren häufig zu Verdauungsstörungen.
Stubenkatzen benötigen zumeist weniger Nahrung
Ob ein Freigänger oder eine Stubenkatze am Fressnapf Platz nimmt, ist höchstens hinsichtlich der Nahrungsmenge entscheidend. Generell ist es jedoch erforderlich, dass klassische Hauskatzen häufig etwas weniger Nahrung benötigen, um sich keine unnötigen Pfunde anzufuttern. Dass Freiläufer in der Natur gelegentlich etwas Gras fressen, hat einen guten Grund: Weil die Tiere häufig ihre eigenen Haare verschlucken, dient Gras als Brechmittel, um die Haarballen herauszuwürgen. Dieses Gras könnten die Schmusetiere jedoch mit giftigen Pflanzen wie Efeu oder einem Weihnachtsstern verwechseln, die aus jeder tierischen Unterkunft entfernt werden sollten. Mit diesen Maßnahmen steht dem „guten Appetit“ Ihrer Katze gewiss nichts mehr im Wege.
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