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Nov. 25, 2015 Manuela Vogt Hunde 0
Malteserwelpen sind bezaubernd, doch schon beim Kauf muss Acht gegeben werden, um kein Opfer der Welpenmafia zu werden.
Malteserwelpen sollten immer von einem seriösen Züchter gekauft werden. Auch in Tierheim sind manchmal Maltesermischlinge zu finden. Vorsicht ist geboten, wenn ein angeblicher Züchter Interessenten nicht hereinlassen möchte. Jeder Welpenkäufer sollte alle Welpen, die Mutter und den Ort der Aufzucht ansehen können.
Werden Treffpunkte an neutralen Stellen abgemacht, ist dies ebenfalls ein untrügliches Zeichen für einen illegalen Welpenhändler. Diese Malteserwelpen sind zwar meist sehr günstig, doch sie wurden in Verschlägen geboren, haben kaum etwas kennenlernen dürfen, wurden zu früh von der Muztter getrennt und sind oft schwerkrank. Auch wenn dieser Welpe süß ist und einem Leid tut, sollten diese Machenschaften nicht unterstützt werden. Stattdessen werden am besten Polizei und Amtstierarzt alarmiert.
Welpen sollten erst mit 12 Wochen von ihrer Mutter getrennt werden. In der 8. bis 12. Woche lernen sie noch etwas Benehmen von ihrer Mutter, was den Umgang mit ihnen für die zukünftigen Besitzer einfacher macht.
Außerdem durchlaufen Hunde mit etwa 9 Wochen ihre erste Fremdelphase, in der sie ihrer Außenwelt gegenüber unsicher und ängstlich werden. Der Rückhalt von Mutterhündin und Geschwistern ist für sie dann sehr hilfreich.
Welpen sind nach der Trennung von ihrer Familie sehr einsam. Sie sollten deshalb in der Nähe ihrer Familie schlafen dürfen und nicht woanders weggesperrt werden.
Bis ein junger Hund stubenrein wird, dauert es ein wenig. Die Hundehalter müssen regelmäßig raus gehen, damit er sich lösen kann. Löst sich der Hund, wird er gelobt. Missgeschicke kommen vor und dürfen nicht bestraft werden.
Die Erziehung sollte auf positiver Bestärkung basieren, bei der erwünschte Verhaltensweisen belohnt, unerwünschte – wann immer möglich – ignoriert werden.
Welpenspielstunden machen Sinn, doch nur dann, wenn sie professionell geführt werden. Malteserwelpen sollten nicht mit halbstarken Junghunden großer Rassen zusammen spielen müssen. Sie sind den großen und ungestümen Hunden nicht gewachsen und entwickeln so Angst vor ihren Artgenossen. Der Satz „Das machen sie schon unter sich aus“ ist nur in schlechten Hundespielgruppen zu hören.
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