Zuletzt aktualisiert September 25th, 2023 9:41 PM
Mai 31, 2017 Manuela Vogt Aquaristik 0
Lebendfutter für Aquarienfische ist für eine artgerechte Fischhaltung mit gesunden Fischen ganz wichtig.
Die roten Mückenlarven der Zuckmücke, einer nichtstechenden Mückenart, sind das verbreiteste Lebendfutter im Handel. Hier sollte man auf eine gute Qualität mit geprüfter Herkunft achten und keine allzu großen Mengen füttern. Rote Mückenlarven leben nämlich nicht nur in freien Gewässern, sondern auch in belasteten Abwassergräben.
Die Larven der Büschelmücken werden weiße Mückenlarven genannt. Im Vergleich zu anderen Mückenlarven sind sie recht groß und deshalb nur als Lebendfutter für größere Aquarienfische geeignet. Die Mücken legen ihre Eier bevorzugt in saubere Gewässer, sodass die Larven selten stark mit Giftstoffen belastet sind. Die geschlüpften die Larven schwimmen nach dem Schlupf frei im Wasser.
Die schwarzen Larven der Stechmücken lassen sich sehr einfach selbst züchten und sind as wertvollste Lebendfutter für Aquarienfische. Ein Eimer Wasser im Freien mit etwas Kompost, Mist oder Brennnesseln lockt die Mücken im Sommer zum Eierlegen an. Die Larven können nach dem Schlüpfen mit dem Kescher herausgeholt werden.
Tubifex sind rote Bachröhrenwürmer. Sie sind aufgrund ihres hohen Gehalts an Fett und Eiweiß sehr energiehaltig und können zu schleimigem Kot bei den Fischen führen. Tubifex sammelt sich zu Klumpen in schlammigen Bereichen und kommt vor allem in Abwassergräben und Ähnlichen häufig vor. Leider sind die Würmer nicht selten mit Giftstoffen belastet. Wer sie dennoch als Lebendfutter für Aquarienfische nutzen möchte, sollte sie in Maßen füttern und auf die Herkunft achten.
Die Eier von Salinenkrebse kommen in unseren Breiten nicht in der Natur vor. Die Heimat der Salinenkrebse sind Salzseen. Dort werden die Eier gesammelt, getrocknet und kommt meist vakuumiert als Futtermittel oder für die Salzkrebsaufzucht in den Handel. Der Trocknungsvorgang zerstört die Eier nicht. Sie sind so in einem Ruhezustand, in dem sie bis zu 10 Jahre verbleiben können. Ausgepackt und in einer Kochsalzlösung zu Leben erweckt, schlüpfen kurz darauf die kleinen Krebse, die ein wertvolles Lebendfutter für Fische sind und keine Krankheitserreger einschleppen. Die Eierschalen sollten nicht gefüttert werden. In Süßwasseraquarien überleben Artemias nur kurze Zeit und sollten deshalb zunächst sparsam gefüttert werden.
Wasserflöhe haben im Sommer ihre Hochsaison. Sie sind ein beliebtes Fischfutter, sodass man sie in der Natur nur in fischfreien Gewässern in größerer Zahl findet. Wasserflöhe sind sehr ballaststoffreich und ansonsten eher nährstoffarm.
Weitere Futtertiere für Zierfische
Infusioren, kleinste Einzeller, sowie Drosophilafliegen, Enchyträen, Micro- und Grindawürmer lassen sich als Zuchtansatz im Handel erwerben und zu Hause gut nachzüchten.
Sep. 25, 2023 24
Dez. 01, 2022 1.750
Sep. 27, 2021 441
Sep. 27, 2021 724