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Mai 06, 2017 Manuela Vogt Aquaristik, Fische 0
Labyrinthfische, die bunten Bewohner südostasiatischer Gewässer, sind spezielle Aquarienpfleglinge mit besonderen Ansprüchen.
Die natürliche Heimat des Mosaikfadenfisches ( Trichogaster leeri) ist Sumatra, Malaysia und Borneo. Dort lebt der bis zu 12 cm lange Fisch in Gewässern inmitten harter Pflanzen in gut bewachsenen Gewässern. Dort streift er umher und ernährt sich von Pflanzen und Insekten. Im Gegensatz zum Zwergfadenfisch benötigt diese Art normal-helle Aquarienbeleuchtung. Auch er lebt pärchenweise, bildet aber ebenfalls Grüppchen. Unruhige Fischgesellschaft behagt ihm nicht. Dieser Labyrinthfisch gilt als besonders scheu.
Der Blaue Fadenfisch ( Trichogaster trichopterus) kommt ursprünglich aus Malaysien und Indonesien. Inzwischen existieren verschiedene Zuchtformen. Wie seine Verwandte bevorzugt er die verkrauteten Bereiche seines Gewässers. Die Männchen gelten als aggressiv, weshalb sie häufig allein gehalten werden. Eine Paarhaltung ist aber grundsätzlich möglich und mit einem geschickten Händchen für die Gruppenzusammenstellung kann auch die Haltung einer kleinen Gruppe gelingen. Etwa 12 cm können die Fische lang werden. Sie fressen sowohl Vegetarisches als auch Tierisches.
Auch der Knurrende Gurami ( Trichopsis vittatus ) ist in mehreren Regionen Südostasiens vorkommend. Es ist ein scheuer Fisch, der den Schutz der Bepflanzung braucht und sich sowohl von lebhaften Mitbewohnern als auch von störenden Reizen außerhalb seines Aquariums beunruhigen lässt. Knurrende Guramis bevorzugen die Pärchenhaltung oder das Leben in kleinen Gruppen und sind Schaumnestlaicher. An Wasserpflanzen vergreift er sich nicht. Tierische Nahrung steht auf seinem Speiseplan, bevorzugt Lebendfutter.
Der Küssende Gurami ist in weiten Teilen Südostasiens verbreitet. Mit seinen 20 – 30 cm Körperlänge ist er mit Abstand der größte Labyrinthfisch. Dieser Gurami ist ein Freilaicher. Seine Eier legt er nicht in Bodensubstrat oder in ein Schaumnest, sondern sie schweben frei im Aquarium. Er kann als Pärchen oder in kleinen Gruppen gehalten werden. Seine Ernährung ist sehr vieseitig. Pflanzen frisst er fast genauso gern wie Lebendtiere. Seine Besonderheit: Er wühlt im Bodengrund herum und sollte deshalb feinsandigen Grund zur Verfügung haben.
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