Zuletzt aktualisiert September 25th, 2023 9:41 PM
Sep. 25, 2013 Redaktion Katzen 0
Zur Haltung einer Katze gehört im Normalfall auch ein Kratzbaum. Diese gibt es in unzähligen Varianten. Dabei sind Form, Farbe und Größe kaum Grenzen gesetzt. Die beliebten Kletterparadiese gibt es in fast allen Preisklassen. So muss man sich bereits vor der Anschaffung überlegen, ob der Kratzbaum nur seinen eigentlichen Zweck erfüllen muss oder zusätzlich auch auf die Wohnungseinrichtung abgestimmt werden soll und zum neuen Hingucker des Wohnzimmers wird.
Unseren Stubentigern können wir Varianten mit vielen verschiedenen Ebenen, Tunneln und Liegeflächen anbieten, auf denen sie hoch hinaus können, gleichzeitig ist es aber auch möglich kleine und schlichte Alternativen zu errichten. Einige von diesen können so in die Wohnung integriert werden, dass sie für das ungeschulte Auge gar nicht als Kratzbaum erkennbar sind.
Besonders bei der Haltung von Wohnungskatzen ist es wichtig den Alltag der Tiere so abwechslungsreich wie möglich zu gestalten. Auf einen Kratzbaum sollte dabei auf keinen Fall verzichtet werden. Es ist wichtig der Katze eine Möglichkeit zum Krallenwetzen zu bieten, da sich diese sonst nicht abnutzen können. Außerdem sinkt die Wahrscheinlichkeit, dass die Tiere an anderen Möbeln kratzen und diese dabei beschädigen. Meist wird der dafür vorgesehene Kratzbaum von ihnen bevorzugt. Er ist allerdings keine Garantie dafür, dass von Möbel abgelassen wird.
Bei der Auswahl des Kratzbaumes, kommt es ganz auf das Tier an, für das dieser vorgesehen ist. Es gibt einige Katzen, für die Höhlen und Tunnel überhaupt keine Reize haben. Deswegen werden diese auch nicht von ihnen genutzt. In einem solchen Fall genügt ein ganz einfacher Kratzbaum.
In der Regel werden Aussichtsformen auf höheren Kratzbäumen von den meisten Katzen sehr gerne genutzt, da diese sich zum Beobachten anbieten. Die meisten Katzen beobachten ihre Umgebung sehr häufig und nutzen diese Gelegenheit mit Vorliebe.
Andere Katzen hingegen lassen sich stundenlang mit einem Tunnel beschäftigen. Für diese eignen sich besonders Kratztonnen und Kratztunnel, in denen sie sich ausgezeichnet verstecken können.
Viele Katzen mögen auch Hängematten und Liegekuhlen. So kann der Kratzbaum direkt zu einem sehr beliebten Schlafplatz werden, in dem sich die Stubentiger stundenlang gemütlich einkuscheln können.
Meist sind die zum Kratzen vorgesehenen Flächen mit Sisal bespannt und bieten damit die optimale Möglichkeit dafür, dass die Katze sich austoben kann. Der Kern des Kratzbaumes kann aus massivem Holz bis hin zu einem minder hochwertigen Pappgestänge bestehen. Meist haben die preiswerteren Varianten eine weniger hohe Haltbarkeit.
Bei der Anschaffung kann auch darauf geachtet werden, ob einzelne Stoffelemente abgezogen und gewaschen werden können. Gerade bei hellem Material ist dies wünschenswert. Doch auch auf dunklem Stoff sind weiße Katzenhaare gut zu sehen. Freigänger bringen auch gerne mal etwas Dreck mit in die Wohnung, der auf den Liegeflächen verteilt wird.
Wichtig ist auch der richtige Standort für den Kratzbaum. Am liebsten halten sich die Vierbeiner dort auf, wo auch ihre Besitzer oft unterwegs sind.
Ein Platz, an dem die Katze im besten Fall das gesamte Zimmer überblicken kann, bietet sich hierbei ganz besonders an. Viele Katzen sitzen auch gerne am Fenster und genießen den Blick nach draußen. Hier muss aber darauf geachtet werden, dass die Fenster gesichert sind und sich die Katze nicht einklemmen oder aus dem Fenster fallen kann.
Bildquellenangabe: Monika Tugcu / pixelio.de
Sep. 25, 2023 24
Dez. 01, 2022 1.750
Sep. 27, 2021 441
Sep. 06, 2021 103