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Apr. 20, 2016 Manuela Vogt Katzen 0
Wer seinen Katzenkratzbaum selber bauen möchte, findet hier drei tolle Video-Anleitungen zur Inspiration und zum Nachbauen.
Selbstgebaute Kratzbäume sollten immer so beschaffen sein, dass sie stabil und kippsicher sind. Ist das Ergebnis weniger gut gelungen und droht umzukippen, lässt sich das selbstgebaute Werk vielleicht noch mit einer Fixierung an der Wand retten.
Werden Baumstämme aus der Natur entnommen, sollten diese zunächst trocknen. Geschieht das nicht, kann es passieren, dass sich der Katzenkratzbaum mit der Zeit verzieht und an Stabilität verliert. Auf und unter der Rinde leben Insekten und Holzwürmer. Aus diesem Grund schälen viele die Rinde ab.
Katzenspielzeug sollte nie an Bändern am Kratzbaum hängen, denn die Gefahr, dass sich Katzen beim Spielen verheddern und womöglich erdrosseln, ist sehr groß.
Auf den ersten Blick sieht dieser Kratzbaum nicht viel anders aus als die, die im Zoofachhandel zu kaufen sind. Allerdings werden hier Vollholzstämme für die Säulen verwendet. Diese sind zwar etwas teurer als Papprohre, machen den Kratzbaum aber viel stabiler. Außerdem lässt sich so ein Kratzbaum nach eigenen Wünschen gestalten – in individueller Form mit seinen Lieblingsfarben.
Wer Katzenmöbel im Teppichdesign mag, wird an diesem Baum Gefallen finden. Das Grundgerüst ist auch hier aus Vollholz, was den selbst gebauten Katzenkratzbaum sehr robust macht. Für alle Flächen, die zum Kratzen und Klettern genutzt werden, eignet sich vor allem Kurzflorteppich, noch besser Sisalauslegeware. Für die Liegeflächen kann Plüschstoff oder auch Langflorteppich verwendet werden, denn dieser bildet keine Schlaufen. Als Liegerollen können Papprollen aus dem Teppichhandel eingesetzt werden, die man mit etwas Glück kostenlos bekommt.
Für zwei kleine Kater entsteht hier ein riesiger Naturkratzbaum. Der Baumstamm wird zunächst geschält, was wegen Schmutz und Krabbeltieren besser draußen passieren sollte. Je früher die Rinde abgeschält wird, umso leichter geht es.
Laubbäume sind bei Katzen beliebter, denn das Harz der Nadelbäume mögen sie weniger. Da der Stamm durch das Schälen glatter wird und sich weniger gut zum Klettern eignet, wird an passenden Stellen Sisal angebracht. Wichtig ist außerdem, darauf zu achten, dass keine engen Astachsen entstehen, in denen die Katzen hinein rutschen und einklemmen können.
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