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Jan. 01, 2014 Marita Schuster Vögel 0
Es gibt doch mehr Wildvögel in unseren Gefilden als man denken mag. Der Winter ist eine schwere Zeit für Wildvögel, gerade dann, wenn viel Schnee liegt oder es sehr kalt ist oder aber der Winter nicht enden will. Aber auch hier können Tierfreunde Abhilfe schaffen, indem man diesen Wildvögeln Nahrung anbietet. Das geht nicht nur im Garten, sondern auch auf dem Balkon kann man durchaus eine Wildvogelfütterung durchführen. Es ist sehr wichtig für Wildvögel ausreichend energiereiche Nahrung gerade im Winter zur Verfügung zu haben, das bringt sie erst einmal gut durch den Winter und zum anderen können sie im Frühjahr gleich richtig durchstarten. Ein anderer positiver Effekt einer Wildvogelfütterung ist die Tatsache, dass man so natürlich auch die Vögel anlockt und beobachten kann. Allerdings gelten auch hier ein paar Regeln, die man einhalten sollte.
Wann muss gefüttert werden
Die Wildvögel werden üblicherweise von Anfang November bis Ende Februar gefüttert.Wer aber gerne die Vögel fest ansiedeln möchte, kann auch das ganze Jahr füttern, die Vögel nehmen die Möglichkeit gerne an und werden dann nicht abwandern.
Die Hygiene ist oberstes Gebot am Futterplatz
Wer schon ein Futterhäuschen vom letzten Jahr hat und dieses aufstellen möchte, sollte unbedingt darauf achten, dass das Haus einen festen Stand hat und sauber ist, sollte es an der Sauberkeit mangeln, muss es gründlich gereinigt werden. Ist Schimmel an der Futterablage oder an dem Haus festzustellen, sollte unbedingt ein neues gekauft werden. So vermeidet man eine gesundheitliche Gefährdung der Wildvögel. Wichtig ist zudem die Futtermenge, hier gilt weniger ist mehr. Lieber täglich neu auffüllen, als zu viel Nahrung in das Vogelhaus zu bringen. So kann eine Verschmutzung der Nahrung vermieden werden. Dann sollte das Haus alle zwei Wochen gründlich gereinigt und mit heißem Wasser den Kot und die Bakterien entfernt werden. Es gibt aber auch die Möglichkeit Futtersilos aufzuhängen. Diese sind hygienischer als Häuser. Hier rutscht nur so viel Futter nach wie gebraucht wird. So verschmutzen die Vögel die Nahrung nicht.Außerdem sind die Futtersilos meist aus Kunststoff, dies ist besser zu reinigen und kann nicht schimmeln. Es muss aber darauf geachtet werden, dass das Silo einen Landeplatz hat um den Tieren beim fressen einen festen Stand zu ermöglichen. Die einfachste Variante einer Wildvogelfütterung sind die Ringe, Knödel oder alle Futtermittel, die in Fett oder Talk gegossen sind.
Regelmäßige Fütterung ist ein muss
Wer einmal anfängt mit der Fütterung sollte sich darüber im klaren sein, das die Wildvögel sich sehr schnell an die Möglichkeit der Nahrungsaufnahme gewöhnen und dann auch darauf verlassen. Deshalb ist es wichtig dann auch regelmäßig zu füttern. Die besten Zeiten zur Fütterung ist der frühe Morgen, also kurz nach Sonnenaufgang und der frühe Abend, also kurz vor der Dämmerung.
Was sollte gefüttert werden
Was man füttert hängt davon ab, welche Vögel man anlocken will. Am besten wäre es man benutzt eine Mischung um allen Vögeln zu helfen. Entweder kann man so eine Mischung im Fachhandel bekommen oder man mischt es selber. Grundnahrungsmittel wäre hier Sonnenblumenkerne, diese kann man dann mit geschälten Kernen oder kleinere Sämereien mischen, dazu kann man noch Haferflocken, Trockenbeeren und Trockeninsekten mischen und erhält so ein ideales Futtergemisch für alle Wildvögel.
Foto: uschi dreiucker / pixelio.de
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