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Aug. 24, 2012 Redaktion Hunde 2
Hundeseuche ( Parvovirose )
Die Hundeseuche auch Parvovirose genannt ist eine Darmerkrankung die durch einen Virus ausgelöst werden. Dem Krankheitsbild folgend leidet das Tier an hohem Fieber, Durchfall und Erbrechen.
Die Viruserkrankung tritt Weltweit auf, allerdings erkranken nur etwa 10% der Hunde an der Erkrankung alle anderen bilden eine Immunabwehr und zeigen keine Symptome.
Die Hundeseuche hat, wenn sie rechtzeitig erkannt wird sehr gute Heilungschancen allerdings ist sie für älter und sehr junge Hunde die noch nicht geimpft sind sehr gefährlich.
Die Viren über die die Ansteckung erfolgt werden von erkrankten Hunde durch den Kot, Speichel und Urin übertragen und bleiben auch außerhalb vom Körper noch ca 6 Monate überlebensfähig und können zur Ansteckung führen. Die gesunden Hunden nehmen die Viren Oral auf wenn sie zb schnuppern oder vom Napf eines verseuchten Hundes gefressen oder getrunken haben.
Da nur etwa 10 % der Hunde Symptome zeigen ist eine Diagnose nicht immer einfach bei den restlichen Hunden wird der Erreger ebenfalls ausgeschieden, diese bilden aber ohne Symptome zu zeigen Antikörper und sind somit für nächsten 2 – 3 Jahre immun. Auch wird durch die Muttermilch den Welpen die Schutz übergeben und somit sind die Welpen für die nächsten 8 – 12 Monate geschützt.
Nach der Ansteckung zeigen sich die ersten Symptome bereits nach 1 – 2 Wochen, diese lassen sich in der Regel schwer deuten und auf die Hundeseuche schließen. In besonders schweren Fällen beginnt die Krankheit allerdings mit schweren Symptomen und zeigt im weiteren Verlauf plötzlich auftretenden Schwäche, heftiger Durchfall und Erbrechen und hohes Fieber. Daraus folgt die Nahrungsverweigerung des Tieres, Atembeschwerden und die häufigere Flüssigkeitaufnahme sowie häufiges Wasserlassen. Bei einigen Tieren folgt eine Gelbsucht und auftretende Nierenschmerzen.
Sollte Ihr Tier solche Symptome zeigen bedeutet das für Sie umgehende den Tierarzt aufzusuchen, denn dieser stellt in einer Untersuchung des Kots oder mit Hilfe einer Untersuchung einer Blutprobe fest ob das Tier an der Hundeseuche erkannt ist.
Die Behandlung der Hundeseuche erfolgt in der Regel sofort um die Schmerzen des Hundes zu lindern. Es gibt unterschiedliche nach Schwere der Erkrankung angewendete Behandlungsmethoden zu denen Antibiotika, Bluttransfusionen und der Zugabe von bestimmten Eiweißen zählen.
Wie schon erwähnt haben ca 90% gut bis sehr gute Genesungchancen vorausgesetzt die Krankehit wird rechtzeitig erkannt und verläuft abgemildert, schwere Erkrankungen führen auf Grund des Flüssigkeitsverlust in den ersten Tagen tödlich.
Ein Besuch bei Tierarzt ist unabdingbar und es empfihelt sich eine Impfung bei Parvovirose in Betracht zu ziehen.
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