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Juni 22, 2017 Manuela Vogt Hunde 1
Diese Hundekrankheiten sind besonders häufig. So können Hundehalter sie erkennen.
Hüftgelenksdysplasie ist keine Infektionskrankheit, sondern eine Abnormität der Hüftgelenke. Der Oberschenkelkopf und die Hüftgelenkspfanne passen nicht richtige ineinander. Es können nur leichte Unebenheiten des Knochens sein oder aber auch eine vollständige Luxation.
HD kommt überwiegend bei großen und schweren Hunderassen vor, zum Beispiel der Deutsche Schäferhund, Rottweiler und Labrador. Die Krankheit kann sehr schmerzhaft für die Hunde sein, genauso gut aber auch völlig symptomlos sein und dem Hund keinerlei Probleme bereiten. Reiben Knochen aneinander kommt es zu Schmerzen beim Ausstehen und bei Bewegung. Häufig bildet sich mit der Zeit Arthrose.
Diese Entwicklungsstörung gehört zu den häufigsten unter den Hundekrankheiten, ist erblich bedingt und sicher nur durch eine Röntgenaufnahme feststellbar. Die Behandlung ist vom individuellen Krankheitsbild abhängig. Eine wirkliche Heilung gibt es jedoch nicht. In manchen Fällen wird nur mit Schmerzmitteln gearbeitet. In anderen Fällen wird operiert und beispielsweise der Oberschenkelkopf entfernt oder ein neues Hüftgelenk eingesetzt. Auch Goldakupunktur hat sich bewährt. Physiotherapie und Zusatzfuttermittel können den Hund ebenfalls unterstützen.
Der Graue Star (Katarakt) ist eine krankhafte Veränderung der Augenlinse. Er ist fortschreitend, beginnt mit einer leichten grau-bläulichen Färbung, die im Laufe der Zeit weiß wird. Anfangs sehen die Hunde alles wie durch einen Schleier, später erblinden sie oft vollständig.
Der Katarakt tritt beginnt meist im fortgeschrittenem Alter, kann aber auch genetisch bedingt in jungen Alter auftreten. Es kommt als Folge anderer Hundekrankheiten vor, zum Beispiel Diabetes oder andere Stoffwechselstörungen, Netzhautentzündungen, progressive Retinaatrophie und Vergiftungen.
Parvovirose ist eine hochansteckende Viruserkrankung beim Hund, die vor allem Welpen und junge Hunde befällt. Das Virus führt zu starken, zum Teil blutigen Durchfällen, zu Erbrechen und zum Austrocknen. Auch plötzliche Todesfälle können das Resultat einer Parvovirose-Erkrankung sein. Eine zügige Behandlung ist zwingend notwendig, damit der betroffene Hund eine Überlegungschance hat. Ansonsten kann der Hund, vor allem ein Welpe, innerhalb sehr kurzer Zeit am Flüssigkeitsverlust sterben.
Da es sich um einen Virus handelt, hilft Antibiotika nur eingeschränkt, wird aber dennoch häufig gegeben, um weitere bakterielle Folgeinfektionen zu vermeiden. Infusionen sind das wichtigste einer Behandlung, um ein Austrocknen des Tieres zu verhindern. Das wichtigste für die Vermeidung dieser Hundekrankheit ist die Impfung.
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