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Nov. 18, 2013 Redaktion Hunde 4
Ganz klar: Die meisten Hunde lieben es, bei Wind und Wetter unterwegs zu sein und lassen sich auch von trüben Tagen, von Windböen und Regenfronten nicht ausbremsen. Ein Bewegungsdrang, der dem menschlichen Partner, im Normalfall, sehr zu Gute kommt. Denn Hundehalter können über Bewegungsmangel nicht klagen und bekommen dabei, wenn sie mit „Bello“ vor der Tür sind, auch noch reichlich soziale Kontakte, da hie und da ein Schwätzchen, während die Vierbeiner miteinander spielen, quasi garantiert ist …
Tatsächlich ist der „Flirtfaktor Hund“ immer wieder in den Medien thematisiert worden: „Beim Spaziergang mit Hund brauchen Sie sich weder in Ihre schönsten Klamotten schmeißen, noch bezaubernd lächeln – und trotzdem werden Sie danach um einige Telefonnummern reicher sein“, glaubt (http://www.elitepartner.de/magazin/flirtfaktor-hund-schnappen-sie-sich-einen-golden-retriever.html) zum Beispiel ElitePartner.de und rät „Schnappen Sie sich einen Golden Retriever“, da der, wie auch der süße Labrador, ein besonders hohes Flirtpotential aufweise.
Auch betreut.de, wo knapp 1.300 Singles dazu befragt (http://magazin.betreut.de/flirten-mit-hund–190) wurden, welche Rolle der Vierbeiner im Leben von alleinstehenden Menschen und bei sich anbahnenden Beziehungen spielen, geht davon aus, dass das sprichwörtliche Eis schneller bricht, wenn man(n) – bzw. Frau, (s)einen Hund dabei hat!
Doch natürlich kennt jeder Hundehalter auch jene Tage, an denen der Spaß- und Flirtfaktor gleich Null ist und auch Outdoorfans schauen, dass sie schnell wieder ins warme Haus kommen. Tatsächlich kann die momentane nasskalte Witterung auch unseren Haushunden zusetzen und Mensch und Halter schlimmstenfalls sogar richtig krank machen, fürchtet (http://www.aktiontier.org/index.php?m=2&id=1004&year=2013&) die „Aktion Tier, Menschen für Tiere“.
Ja, auch unseren Vierbeinern drohe nun die Erkältungswelle. Denn „die nasskalte Witterung schwächt die Immunabwehr. Erregern von Atemwegserkrankungen ist damit Tür und Tor geöffnet“, weiß Dr. Tina Hölscher, Tierärztin bei der Tierschutzorganisation, die deutschlandweit zu den mitgliedstärksten ihrer Art gehört. Im schlimmsten Fall könnten sich Mensch und Hund sogar gegenseitig anstecken: „Da die meisten Infektionen der Atemwege von Viren ausgelöst werden, helfen Antibiotika im Krankheitsfall nur bedingt. Sie eliminieren allenfalls Keime, die sich zu der Virusinfektion noch hinzugesellen“, weiß die Expertin.
Gut wirksam seien dagegen Präparate, die das Abhusten von Schleim erleichtern, indem sie den Auswurf verflüssigen oder die Bronchen weit stellen: „So kann die Heilungsphase schneller ablaufen!“ Wobei auch beim Hund Vorbeugen natürlich oberste Priorität hat.
Das bedeutet, dass wir Hunde, die aufgrund des Regens beim Spaziergang „pudelnass“ wurden, zu Hause gründlich trocken rubbeln und ggf. auch föhnen. Kleine und / oder alte Hunde dürfen, zumal bei Schnee und Eis, gerne auch durch ein Mäntelchen geschützt werden.
Nicht umsonst warnen auch Hölscher und die Aktion Tier davor, dass gerade schlanke, kleine Hunde draußen rasch auskühlen. Die dürfen sich nach Auskunft der Tierschützer daher nur so lange im Freien aufhalten, wie sie in Bewegung sind: „Friert ein Zwerg dennoch, ist es ratsam, über ein geeignetes Kleidungsstück für Ihren Liebling nachdenken!“
Doch auch bei strahlendem Winterwetter sollten wir als Halter stets auf der Hut sein. Zwar lieben es die meisten Hunde, ausgelassen in der weißen Pracht umhertollen, Schneebälle zu jagen und mit der Nase in den Schneewehen zu schnobern. Ein Vergnügen, das nach Ansicht des „Bundesverbands für Tiergesundheit“ jedoch nicht ohne Gefahr ist. Zumal dann nicht, wenn der Hund dabei auch Schnee leckt oder gar ganze Schneebälle abschluckt.
Das nämlich könnte eine so genannte Schneegastritis auslösen: „Die äußert sich durch Erbrechen bis hin zum Durchfall. Symptome beziehungsweise erste Anzeichen können ein lautes Gurgeln im Bauch, Bauchschmerzen und ein verminderter Appetit sein!“
Im Zweifelsfall sollte man den Hund dann (s)einem Tierarzt vorstellen. Obacht tut also Not, zumal der Schnee, zumindest in Häuser- und Straßennähe, ja oftmals auch noch mit Streusalz oder Split kontaminiert ist.
Apropos Salz: Das greift natürlich die Ballen an, so dass wir die im Winter nach jedem Spaziergang kontrollieren, immer wieder feucht abwischen und regelmäßig mit Vaseline einfetten. Damit unser Vierbeiner auch beim nächsten Spaziergang noch quietschfidel als „Eisbrecher“ und Flirthilfe an unserer Seite steht!
Die meisten Hunde mögen die schneeweiße Pracht im Winter. Freilich drohen auch dem Vierbeiner Erkältungen und / oder könnte das Streusalz zu einem Problem werden!
Copyright by: Peter Hoffmann
Foto: Peter Hoffmann
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