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Mai 20, 2015 Manuela Vogt Hunde, Katzen 0
Auf den ersten Blick passen Hunde und Katzen so gar nicht zueinander. Doch natürlich lassen sich Hund und Katze zusammenführen. Richtig gemacht kann zwischen ihnen eine innige Beziehung entstehen.
„Wie Hund und Katze“ – dieses Sprichwort hat einen wahren Kern, denn beide Tierarten unterscheiden sich vor allem in der Körpersprache. Daher resultieren auch die größten Missverständnisse zwischen ihnen. Wenn Hunde sich ansehen, ist es – Anstarren außen vor gelassen – eine Kontaktaufnahme. Katzen fühlen sich dabei schnell bedroht. Auch das Schwanzwedeln bedeutet bei beiden etwas anderes. Dazu kommt das teils üppige Fell mancher Hunderassen, das zusätzlich zur Größe für viele Katzen angsteinflößend ist.
Zieht ein Hund ein und ist bereits eine Katze im Zuhause vorhanden, sollte auf zwei Dinge geachtet werden. Zum einen ist es wichtig, dass sich der neue Hund mit Katzen verträgt. Im besten Fall kennt er diese bereits, weil er zuvor schon mit Katzen zusammengelebt hat, oder aber es handelt sich um einen jungen Hund. Auch ältere Hunde können noch gut an Katzen gewöhnt werden. Wichtig ist aber, dass er diese nicht jagt. Das Hinterherrennen an sich ist erst einmal nicht schlimm. Jagderfolg sollte er aber nicht gehabt haben. Als Katzenhalter einen Hund aufzunehmen, bei dem bekannt ist, dass er Katzen tötet ist nahezu leichtsinnig und bringt die eigene Katze in große Gefahr.
Weniger Probleme machen die Katzen. Sinnvoll ist es, dass auch diese schon positiven Kontakt mit Hunden hatten. Katzen, die überhaupt keine Hunde kennen, haben anfangs große Angst vor ihnen, weil sie eine gänzlich andere Sprache sprechen.
Das erste, was ein Hund lernen muss, ist das Jagdverbot. Es darf nicht hinter der Katze hergelaufen werden. Möchte er Kontakt aufnehmen, aber die Katze panisch reagieren, sollte dies unterbunden werden. Hunde lernen das sehr schnell. Das ist wichtig, denn einige Katzen reagieren auf Störungen im Umfeld sehr sensibel, verstecken sich dann, verweigern ihr Futter und werden unter Umständen unsauber.
Die Katze wird zunächst in Ruhe gelassen. Sie selbst sollte entscheiden dürfen, ob und wann sie Kontakt zum Hund aufnehmen möchte. Bedroht sie den Hund aber so sehr, dass dieser sich nicht mehr wohl fühlt, sollte auch das unterbunden werden.
Zieht eine neue Katze ein, gilt Ähnliches. Der Neuankömmling sollte sich zunächst umsehen und vom Tramsport erholen dürfen. Auch kleine Kätzchen bekommen Panik, wenn ein fremder Hund aufdringlich Kontakt aufnehmen möchte.
Mit etwas Geduld kann zwischen Hund und Katze eine innige Freundschaft entstehen.
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