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März 06, 2016 Manuela Vogt Allgemein, Aquaristik, Exoten, Fische, Hunde, Katzen, Nagetiere, Vögel 0
Eine Allergie trifft oft tierliebe Menschen. Die wenigsten möchten für immer auf ein eigenes Tier verzichten, doch sind sogar einige Haustiere für Allergiker geeignet.
Wer auf Hunde und Katzen allergisch reagiert, hat nicht bei jedem Tier gleich große Probleme. Eine Allergie besteht nicht auf die Tierhaare selbst, sondern auf körpereigene Eiweiße, die mit dem Fell in der Umgebung verteilt werden. Tiere, die nicht Haaren, z.B. Pudel, rufen meist weniger Symptome hervor als Tiere mit starkem Fellwechsel.
Zwar wird mit allergen-armen Rassen geworben, diese gibt es aber nicht. Untersuchungen haben aber ergeben, dass es durchaus allergen-arme Tiere gibt. Diese sind aber nicht auf eine Hunde- oder Katzenrasse beschränkt.
Oft merken es Allergiker selbst, wenn sie Kontakt zu einem Tier aufnehmen, ob sie allergisch darauf reagieren oder nicht. Mit Hilfe eines Allergologen oder gutem Heilpraktiker und einem Büschel Fell kann zusätzlich ausgetestet werden, ob das eigene Immunsystem auch bei diesem Tier überreagiert.
Menschen mit Allergien gegen Tieren und Staub können selten Kaninchen und Meerschweinchen in der Wohnung halten. Doch diese Tiere kommen mit einem Stall und einem großzügigen Gehege auch im Garten bestens zurecht und sind deshalb als Haustiere für Allergiker geeignet. Für die Versorgung können weitere Vorsichtsmaßnahmen getroffen werden, wie ein Atemschutz.
Terrarientiere wie Reptilien und Spinnen sind interessant in der Haltung und haben den Vorteil, dass sie weder Fell verlieren, noch Staub verursachen. Es lohnt sich daher, zunächst bei bekannten Haltern dieser Tiere auszuprobieren, ob der Umgang mit ihnen Symptome einer Allergie hervorruft. Wer sich vor Spinnen und Agamen gruselt, findet möglicherweise an Landschildkröten Gefallen. Auch Schauinsekten wie Stabheuschrecken sind interessante Tiere.
Bei einer eher gering ausgeprägten Allergie klappt oft auch die Haltung von Kleinnagern in Terrarien – Hamster wie auch Wüstenrennmäuse. Mit staubarme Streu wie Hanfstreu lässt sich auch das Staubproblem in Grenzen halten. Vögel sind dagegen ungeeignet, denn sie verursachen und verteilen sehr viel Staub.
Auch Aquarien oder Aquaterrarien sind eine Möglichkeit. Fische und Schnecken sind die meist gehaltenen Wasserbewohner. Molche, Frösche und Wasserschildkröten kommen ebenfalls in Frage.
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