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Dez. 16, 2015 Manuela Vogt Katzen 0
Manch Tierhalter wünscht sich große Hauskatzen, ist fasziniert von der imposanten Erscheinung und ihrer Ursprünglichkeit. Die größten Hauskatzenrassen im Überblick.
Die Savannah-Katze entstand durch die Kreuzung von Serval-Katzen und Hauskatzen. Sie wird zwar als Hauskatze angeboten, braucht aber aufgrund ihres sehr ursprünglichen, fast schon wilden Wesens viel Auslauf, im besten Fall in einem sicheren Außengehege, welches direkt am Haus angrenzt. Diese Katzen haben eine Schulterhöhe von bis zu 45 cm, sind sehr gesellig, haben ihren eigenen Kopf und erinnern vom Wesen an einen kleinen Löwen. Erst ab der F5-Generation sind sie ohne Einschränkungen als Haustier zu halten. Bis einschließlich F4 sind besondere Haltungvoraussetzungen zu erfüllen und es wird eine Genehmigung benötigt.
Die Bengalkatze entstammt einer Kreuzung aus der Wildkatze mit dem Namen Asian Leopard Cat und einer normalen Hauskatze. Sie ist nicht größer als die normale Hauskatze, aber lebhafter und anhänglicher. Beschäftigung und viel Bewegung ist wichtig. Katzen dieser Rasse folgen ihren Halter oft überall hin und viele von ihnen lieben das Wasser. Es sind Katzen, die noch vergleichsweise wenig verbreitet sind und auch die Kaufsummen liegen meist über den der bekannten Katzenrassen.
Die Maine Coons stammen offiziell aus den USA. Die bis zu 9 kg schweren Katzen machen dank ihres üppigen Fells einen noch imposanteren Eindruck. Das Fell ist pflegeleicht und neigt bei regelmäßigem Bürsten nicht zum Verfilzen. Es sind freundliche Katzen, die gern draußen herum laufen, wenn sie die Möglichkeit bekommen. Ihr Selbstbewusstsein ist stark ausgeprägt, sodass einige sogar ihren Garten gegen eindringende Hunde verteidigen.
Norwegische Waldkatzen sollen sich selbstständig in den skandinavischen Wäldern entwickelt haben. Noch heute lieben sie die Gesellschaft von Artgenossen und nehmen angebotenen Freilauf gerne an.
Sie sind etwas pflegeintensiver als die Maine Coons, da ihr seidiges Fell vor allem im Fellwechsel schneller Filzklümpchen bildet. Bis zu 8 kg bringen sie ausgewachsen auf die Waage.
Ragdoll, die sogenannten „Püppchenkatzen“ sind größer als viele meinen. Kater können um die 9 kg wiegen, Katzen etwas weniger. Es sind ruhige und anhängliche Katzen und von allen genannten Katzen am ehesten für die Wohnungshaltung geeignet. Das üppige Fell muss vor allem während des Fellwechsels regelmäßig gebürstet werden.
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