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Dez. 27, 2015 Manuela Vogt Wildtiere 1
7 heimische Froscharten in Deutschland gibt es. Neben den bekannten Gras- und Laubfröschen gibt es noch weitere, teilweise seltenere Arten.Grasfrosch
Der Grasfrosch ist von allen Froscharten in Deutschland am meisten verbreitet. Er ist allerdings nicht grün wie Gras, sondern hat eine gefleckte, bräunliche Farbe, manchmal auch in Richtung Gelb oder Rot. Er lebt nahezu überall, sowohl in stillen als auch in fließenden Gewässern. Diese Frösche werden bis zu 11 cm lang.
Der Laubfrosch ist dagegen grasgrün und mit 5 cm Körperlänge vergleichsweise klein. Er ist fleckenlos, einheitlich gefärbt. Mit seinen Fingern kann er sich an Gegenständen haften und so sogar auf Bäume klettern. In Ostdeutschland ist er am meisten zu finden, teilweise auch in einigen westfälischen Gebieten und rund um das Mittelstück der Eider.
Der Springfrosch ist in Deutschland eher selten zu finden, am ehesten in Süd- und Mitteldeutschland. Seine Farbe ähnelt der des Grasfroschs, doch die Flecken des Springfroschs sind verwischt und das Maul deutlich spitzer. Außerdem erreicht er lediglich 8 cm Körperlänge. Er wählt vor allem Gegenden, die reich an Gewässern und Laubwäldern sind.
Dunkelbraun wie sein Lebensraum ist der Moorfrosch mit seinen 7 cm. Er liebt Moore und Sümpfe, vor allem in Nord- und Ostdeutschland. Findet man mal einen blauen Moorfrosch handelt es sich um ein Männchen in der Paarungszeit.
Wasserfrösche sind in fast ganz Deutschland verbreitet. Den Südwesten und die nördlichen Küstengebiete scheint er aber zu meiden. Die meisten von ihnen sind grün wie Gras mit dunklen Punkten. Vereinzelnd werden aber auch andere Farbvariante gesichtet. Während die meisten Frösche erst am Abend mit dem Gequake beginnen, geben die Wasserfrösche ganztägige Konzerte.
Der Teichfrosch ist keine eigene Art, sondern eine Kreuzung zwischen dem Kleinen Wasserfrosch und dem Seefrosch. Er liebt stehende Gewässer und ist nahezu überall verbreitet. Seine Grundfarbe ist Braun-Grün mit schwarzen Rückenflecken, die nach hinten hin ineinander verlaufen.
Der olivgrüne Seefrosch ist mit seinen 14 cm geradezu riesig und die größte Froschart Deutschlands. Er bevorzugt Flussniederung in ganz Deutschland und paart sich dort nicht nur mit Artgenossen, sondern auch mit des Wasserfrosch.
Gemeinsam mit Kröten, Unken, Molchen und Salamandern gehören Frösche zu den sogenannten Amphibien. Alle verbindet eine Lebensweise, die sie ans Wasser bindet. Ihre Haut ist wasserdurchlässig und sie sind wechselwarm, das heißt, ihre Körpertemperatur passt sich ihrer Umgebungstemperatur an.
Alle Froscharten ernähren sich von Insekten, Würmern und Schnecken. Ihre Eier legen die Frösche ins Wasser ab, wo aus ihnen Kaulquappen schlüpfen. Diese durchlaufen zunächst einen Entwicklungsprozess, nach diesem sie erst körperlich in der Lage sind, das Wasser zu verlassen und auch an Land zu leben.
Frösche fallen sowohl unter die Bundesartenschutzverordnung wie auch unter das Bundesnaturschutzgesetz. Sie dürfen weder getötet noch umgesetzt werden und weder Laich noch Kaulquappen dürfen der Natur entnommen werden.
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