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Jan. 27, 2016 Manuela Vogt Aquaristik 0
Der Fensterputzer-Fisch ist einer der beliebtesten Aquarienfische, denn er sorgt für Sauberkeit in den Aquarien und ist dabei noch schön anzusehen.
Hinter der Bezeichnung Fensterputzer-Fisch versteckt sich der Antennenwels, ein vergleichsweise großer Fisch, der sich überwiegend von Algen ernährt. Die Antennenwelse sind die beliebtesten und meistgehaltenen Welse und stammen ursprünglich aus Südamerika. Besondern häufig ist der Blaue Antennenwels in Aquarien zu finden.
Mit seinen bis zu 15 cm Körperlänge saugt er sich an den Scheiben des Aquariums entlang und säubert diese nebenbei von Algen. Er ist nachtaktiv und versteckt sich tagsüber meist in Höhlen. Bei guter Haltung werden diese Fische bis zu 20 Jahre alt.
Aufgrund der Größe der Antennenwelse sind diese Fische nur für große Aquarien geeignet, Minimum 100l, besser deutlich größer. Die Fische stellen keine hohen Ansprüche an ihre Wasserwerte, doch sollte die Temperatur für diese Warmwasserfische möglichst gleichbleibend bei um die 25°C (22-28°C) liegen. Ein hoher Sauerstoffgehalt ist ebenfalls wichtig, eine leichte Strömung zu empfehlen.
Das Becken sollte stark bewachsen sein, um Rückzugsmöglichkeiten zu bieten. Zusätzlich dienen Höhlen, Wurzeln und Kokosnussschalen als Versteck. Eine leichte Nachtbeleuchtung macht Sinn, wenn man die Fische bei ihrer Arbeit beobachten möchte. Auch tagsüber brauchen die Fische keine übermäßige Beleuchtung. Dennoch ist es wichtig, dass deutliche Unterschiede im Tag-Nacht-Rhythmus zu erkennen sind.
Moorkienholz dient nicht nur als Versteck, sondern dient auch der Verdauung der Welse. Sie raspeln sich an den Wurzelhölzern immer wieder Teile ab und sollten deshalb in jedem Wels-Aquarium sein. Die Aquarienbepflanzung sollte pflegeleicht sein, denn gelegentlich machen sich die Welse auch an dieser zu schaffen.
Welse ernähren sich von pflanzlicher Kost. Von den Algen allein werden sie aber nicht satt. Handelsübliche Fischfutter für pflanzenfressende Fische in Form von Flocken und Tabletten kann zusätzlich gegeben werden. Auch Spinat, Erbsen, geraspelte Möhren und Blattsalate werden von Antennenwelsen gern gefressen.
Am besten gelingt die Haltung von einem Männchen mit mehreren Weibchen. Nachwuchs ist dabei aber fast schon sicher, denn diese Fische vermehren leicht. Es ist aber auch möglich, reine Weibchen- oder Männchengruppen zu halten, um Nachwuchs zu verhindern. Die gemeinschaftliche Haltung mit friedlichen Fischen anderer Arten ist möglich.
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