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Jan. 03, 2018 Redaktion Allgemein, Aquaristik, Exoten, Tierbedarf, Voraussetzungen 0
Einen Axolotl als Haustier
Eines unter den Exoten geltenden Tieren zählt der
Axolotl (Ambystoma mexicanum).
Diese in Süßgewässern lebenden mexikanischen Schwanzlurche reifen niemals zu ihrer ausgewachsenen Form heran, sondern verbleiben aufgrund eines Gendefekts im Larvenstadium. Sie erreichen abhängig von ihrer Genetik unterschiedliche Farben, wie weiß, rosa, verschiedene Brauntöne, gold- sowie kupferfarbig.
Die Möglichkeit dass man diese Lebewesen als Haustiere halten kann und sie sogar sehr pflegeleicht sind, hat sich schnell herumgesprochen. Somit findet man sie bereits in vielen Haushalten, wo sie das Herz ihrer Halter verzaubert haben und in einem von dessen mit Liebe geschaffenen künstlichen Lebensraum leben.
Man kann diese Tiere bereits in einer Preisspanne ab geschätzt 5 Euro bis 50 Euro im Tierhandel oder einem privaten Verkauf (z.B. aus dem Internet oder weiteren Inseraten wie Zeitungen) käuflich erwerben. Idealerweise werden manchmal die Tiere auch mit dessen Zuhause (i.d.F. Aquarium) verkauft, indem sie aufgewachsen sind bzw. sich noch am Aufwachsen befinden.
Für die Haltung eines Axolotl eignet sich ein Aquarium mit einer Füllmenge von 40 bis 80 Liter, wobei es sich mit Belieben auch in größere Ausführungen wohlfühlt. Bei der Auswahl des „Molch-Zuhauses“ ist unbedingt darauf zu achten, dass dieses einen Deckel besitzt, da die kleinen Übeltäter ohne sonst öfters aus ihren Aquarium herausspringen würden.
Als Filter eignet sich am besten ein Kanisteraußenfilter. Des weiteren ist es empfehlenswert, dass der Filter einen Regler hat, an dem man die Stärke des Wasserflusses anpassen kann, da eine zu starke Strömung dazu führen könnte, dass das Tier nichts mehr frisst, da es ihm zu stressig werden kann.
„Man selbst möchte ja schließlich auch in Ruhe essen können!“ 😉
Der Boden eines Axolotl-Aquariums sollte mit großen Aquariumkieseln bedeckt werden, da kleinere Substrate versehentlich vom Tier aufgenommen werden könnten.
Da Axolotls nachtaktiv sind und kühles Wasser bevorzugen, sollte der Tierhalter Sorgfalt darauf legen, die Beleuchtung des Aquariums möglichst dunkel und vor allem die Wassertemperatur stets zwischen 16°C und 21°C gehalten wird. Zum Wohlbefinden des Tieres ist es ratsam, es zusätzlich ein oder mehrere dunkle Unterschlupfmöglichkeiten zu bieten, in denen es sich zurückziehen kann.
Den Axolotl bitte nicht anfassen (nur im äußeren Notfall)!!!
Somit wird verhindert, dass das Tier unnötigen Stress ausgesetzt wird und den Halter aus Angst nicht in den Finger beißt!!!
Einmal pro Woche sollte im Aquarium mindestens die reichliche Hälfte des Wassers gewechselt werden. Hierzu gilt folgende Regel:
„Wenn das Leitungswasser Trinkwasserqualität hat oder man eine Filteranlage besitzt, kann man es für das Aquarium benutzen.“
Wenn Axolotl Nachwuchs bekommen, sollte man die Jungtiere mit einem Netz aus dem Aquarium nehmen und in ein anderes setzen. Somit wird verhindert, das die Ausgewachsenen diese als potentielles Futter ansehen und verschlingen.
Als Grundfutterlage kann man den ihnen tiefgefrorene Mückenlarven und Regenwürmer zum füttern geben. Als gelegentlichen Gaumenschmaus eignen sich auch gern mal rohes, unbehandeltes Fischfilet sowie Muschel- und Hühnerfleisch, gefrorene Zwerggarnelen oder größere Fleischfliegenmaden.
Wer sich vorgenommen haben sollte, Seine Axolotls gemeinsam mit Fischen zu halten, wird früher oder später leider die Erfahrung machen, dass der Bestand der Fische von mal zu mal immer geringer wird, da die Lurche es auch auf Jung- und Kleinfische abgesehen haben.
Generell sollten in einem Axolotlaquarium nur Axolotl gehalten werden.
→ Missachtung erfolgt auf eigene Garantie!!!
Der Axolotl ist alle zwei Tage über einen Zeitraum von einer halben Stunde zu füttern. Dabei ist darauf zu achten, ihm nur so viel Futter zu geben, wie er innerhalb einer halben Stunde fressen kann.
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