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Jan. 07, 2018 Redaktion Allgemein, Terraristik, Tierbedarf, Voraussetzungen 2
Der Weißbauchigel lebt im mittleren Afrika, wo er sich in Savannen, semiariden und felsigen Gebieten am wohlsten fühlt.
Er erreicht eine Kopf-Rumpflänge von 14 bis 25 cm. Die Stacheln sind 5 bis 10 mm lang. Seine basale Hälfte ist weiß, die obere Hälfte dunkelbraun oder schwarzbraun, oft mit einer schwarzen Spitze, so dass das Stachelkleid insgesamt dunkel wirkt. Das Bauchfell ist weißlich oder cremefarben. Die Beine sind kurz und weißlich. Der kleine Stachler ist wie seine Artengenossen nachtaktiv. Ausnahmen bestätigen die Regel. 😉
Der Kaufpreis eines afrikanischen Weißbauchigel liegt ca. zwischen 100,-€ und 200,-€ (je nach Farbvariante). Man kann sie im Tierhandel oder einem privaten Verkauf (z.B. aus dem Internet oder weiteren Inseraten wie Zeitungen) käuflich erwerben.
Als neuen Lebensraum kann ein Terrarium mit den Mindestmaßen von 120x60x60 cm dienen, welches aus Holz oder OSB besteht. Um ihnen ein bisschen mehr Platz zu gewähren, kann man mit einem Brett eine zusätzliche Etage schaffen.
Der Boden des Terrariums sollte mit Einstreu (Kleintierstreu, Hanfstreu, Maisstreu oder Strohstreu) bedeckt sein.
(Da Sägespäne eine ziemliche Saugkraft hat, könnte es bei dessen Anwendung passieren, dass die Haut vom Igel trocken und schuppig wird. Deswegen sollte man sich genau überlegen, ob man diesen Span als geeignet empfindet.)
***Bitte kein Heu verwenden, da die Möglichkeit besteht, dass sich die dünnen Heufäden um die Beinchen wickeln und sie abschnüren!!!***
Bei wem Zuhause die Räumlichkeiten eher kalt gehalten werden , sollte auf eine Wärmelampe (Rotlicht oder Keramikstrahler) nicht verzichten, da diese Igel es eher warm mögen und sonst frieren könnten.
Es ist zum Vorteil eine Ecktoilette anzubringen, damit sich der Igel möglichst immer an einer Stelle entleichtert. Für dessen Einstreu kann man Chinchillasand, Katzenstreu oder Kinderspielzeugsand verwenden.
Als Unterschlupf kann man ihm ein kleines Nagerhäuschen aufstellen, in dem kann er sich zurückziehen kann.
Als Hauptfutter eignet sich am besten Trockenkatzenfutter. Bei dessen ist unbedingt drauf zu achten, dass dieses mindestens 60 Prozent Fleischanteil hat. Sollte Katzennassfutter dem Tier gegeben werden, ist darauf zu achten, dass dieses ebenfalls einen Fleischanteil von mindestens 60 Prozent besitzt. Um dem Igel eine artgerechte Ernährung zu bieten, ist es wichtig, ihm beim Füttern eine regelmäßige Abwechslung zu gewährleisten. Hierzu kann man an ihm Insekten (z.B. Mehlwürmer, Zophobas, Wachsmaden, Grillen, Heimchen, Heuschrecken, Schaben), Fleisch und Kleinsäuger verfüttern. Um ihre Neugier zu wecken, kann man Futterbälle verwenden.
Frisches Wasser und ein gereinigter Napf sind tägliche Bestandteile der Igelpflege.
Die Futter- und Trinknäpfe sollte möglichst aus Keramik bestehen, da diese nicht so leicht umgestoßen werden können.
Diese Igel lieben es, sich im Sand zu wälzen und die Welt zu erkunden. Hierzu kann man ihnen ein Behältnis mit Sand aufstellen und in ihren Terrarium Steine, Holzstücke und Korkröhren verteilen. Um dem Igel mehr Auslauf bieten zu können, kann man auch einen Freilauf aufstellen. Diese sind im Baumarkt oder Zooladen erhältlich.
Haben sich diese kleinen Rabauken erst einmal Bei Ihnen eingelebt und sich pudelwohl fühlen, lassen sie sich auch streicheln und geben sich recht verschmust und verspielt.
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