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Sep. 13, 2012 Redaktion Allgemein 4
Ein Tier als Spielkamerad – das wünscht sich jedes Kind. Die Eltern müssen den Wunsch allerdings ein bisschen nüchtern betrachten und sich, bevor sie ein Haustier anschaffen ganz genau fragen: Welches Tier passt zu unseren Kind?
Ganz kleine Kinder haben am liebsten kleine Tiere um sich: einen jungen Hund, ein Zwergkaninchen oder ein Meerschweinchen, einen niedlichen Goldhamster oder eine Schmusekatze. Sie möchten mit ihrem Tier spielen und ihnen übers Fell streicheln.
Sind die Kinder schon etwas älter, und gehen sie bereits zur Schule, können sie auch non einige Verantwortung, Pflichten und die Pflege für das geliebte Tier übernehmen.
Jede Anschaffung eines Haustiers soll sorgfältig vorbereitet werden, vor allem müssen sich Eltern und Kind über die Tierart einig sein. Es nützt gar nichts, wenn sich das Kind einen Hund wünscht, die Eltern aber keine Zeit haben, sich um Pflege, Auslauf, um Gesundheit und die Fütterung des Tieres zu kümmern.
Soll ein Tier in die Familie aufgenommen werden, muss man wissen, wem man es in den Ferien anvertrauen kann. Und nicht zuletzt: Welche Kosten kommen auf die Familie zu? Schließlich soll das Tier, ja keine Last, sondern ein vertrauter Freund sein.
Ein verspielter Hund ist überall dabei
Kinder und Hunde haben etwas gemeinsam; Sie toben gern wild herum. Ist das Kind allerdings noch klein, sollten die Eltern noch einige Zeit warten, bevor sie einen Hund anschaffen. Denn im Alter von zwei oder drei Jahren kann das Kind noch nicht begreifen, wann es das Tier in Ruhe lassen muss, dass das „Schlappohr“ eben kein Spielzeug ist.
Eine Faustregel; Kleine Hunde sind für Kinder ab sechs Jahren geeignet; mittelgroße passen zu siebenjährigen und älteren Kindern; große Hunde soll man erst Kindern ab zehn Jahren anvertrauen. Ein Hund kostet Geld, und damit ist weniger das für die Anschaffung gemeint: Täglich braucht das Tier hochwertige Nahrung, es kostet Versicherung und Steuer, auch der Tierarzt muss bezahlt werden. Selbst für Bahn und Bus kostet die Fahrkarte für einen Hund das gleiche wie für ein Kind.
Wer eine Katze ins Haus holt…
soll ihr Zeit lassen, sich einzugewöhnen: Sie ist immer neugierig und will in der ganzen Wohnung herumlaufen. Die Katze braucht ihren eigenen Platz zum Schlummern und ein Katzenbrett oder eine Kokosmatte zur Krallenpflege. Sonst sucht sie sich dafür ein Möbelstück aus! Um mit der Mieze nicht nur spielen, sondern sie auch versorgen zu können, soll das Kind wenigstens sechs Jahre alt sein. Bevor Eltern eine Katze anschaffen, müssen sie an die Kosten für das Tier denken: Futter, Streu für die Katzentoilette und Zeckenbänder, wenn die Katze draußen herumstreunt. Und für den Tierarzt, wenn Katzennachwuchs unerwünscht ist.
Kaninchen brauchen viel Zuwendung
Zwergkaninchen sind so niedlich, dass sie gleich die Herzen der Kinder erobern. Weil das Langohr im Allgemeinen sehr schreckhaft ist, soll das Kind etwa sieben Jahre alt sein, um es pflegen und sich ausgiebig mit dem Tier beschäftigen zu können. Leckerbissen für Kaninchen: Mohrrüben, Salatstrunke.
Drollige Haustiere: Goldhamster und Meerschweinchen
Weil Goldhamster und Meerschweinchen erst am Abend ihr Temperament entwickeln, eignen sie sich besonders für schulpflichtige Kinder. Die kleinen Tiere brauchen am Tag ihren ungestörten Schlaf, den sie gerne in einem Nest aus Heu oder Holzwolle halten. Man muss sich regelmäßig mit den Tieren befassen und dem Goldhamster oder Meerschweinchen. auch reichlich Bewegungsfreiheit lassen. Hamster mögen Mais, Weizen, Sonnenblumenkerne und Nüsse; Meerschweinchen eher Heu, Wurzeln und Körner im Futterschälchen.
Genügsame Schildkröte
Der Film und das Buch Momo“ durften bei vielen Kindern den Wunsch nach einer Schildkröte wecken Doch Eltern sollten die Anschaffung der Schildkröte gut überlegen. Man muss daran denken, dass das Tier bei richtiger Pflege bis dreißig Jahre alt werden kann. Die Schildkröte braucht ein Terrarium, das geräumig, gut belüftet und beheizt ist. Das kann mit technischer Einrichtung und Pflanzen bis zu dreihundert Euro im Zoo-Geschäft kosten.
Sittich oder Kanarienvogel
Putzmunter, zutraulich und gelehrig sind die kleinen Haustiere, und man hat viel Spaß mit ihnen. Ab dem achten Lebensjahr sind Kinder auch schon geduldig genug, ihrem Wellensittich oder Kanarienvogel einiges beizubringen. Soll das Tier auch im Zimmer herumfliegen, kann man ihm eine Ecke mit Zweigen einrichten, damit es nicht an den Gardinen pickt. Täglich frisches Wasser, ein Salatblatt, gemischte Körner, eine kalkige Sepia-Schale, n um den Schnabel daran zu wetzen, und einen sauberen Käfig – mehr verlangen die Tiere nicht.
Ein Aquarium mit bunten Fischen
Ein Aquarium kann zur Freude eines jeden Tierliebhabers werden. Besonders auf kleine Kinder, die für ein anderes Tier noch zu jung sind,. machen Fische großen Eindruck: Eine ganze Welt im Kleinen tut sich da vor, den staunenden Augen auf, wenn man die Fische hinter der Glasscheibe beobachtet. Einige Hundertmarkscheine müssen allerdings für ein Aquarium mit Heizung, Filter, Wasserpflanzen und kalkfreien, dekorativen Steinen ausgegeben werden. Auch die Fische haben natürlich ihren Preis. Man kann aber als Anfänger mit einem kleinen Aquarium beginnen und es dann allmählich ausbauen.
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