Zuletzt aktualisiert September 25th, 2023 9:41 PM
Apr. 19, 2018 Redaktion Allgemein, Aquaristik, Fische, Tierbedarf, Videos & Bilder, Voraussetzungen 0
Der Diskusfisch zählt zur Familie der Buntbarsche. Der lateinische Name lautet Cichlidae. Seinen Namen verdankt dieser Fisch seiner Körperform, da diese sehr einer Diskusscheibe ähnelt. Die Länge des Körpers erreicht 8 bis 25 Zentimeter und die Breite beträgt in etwa einen Zentimeter. Viele Aquariumbesitzer sehen diesen Fisch als König der Süßwasserfische.
Als Peru die Tiere umsiedelte, erreichten sie massig-große Tierbestände, sodass die Tiere bis jetzt auch nach Europa und Nordamerika exportiert werden können.
Unter den Diskusfischen existieren vier Arten und unzählige Varianten, die sich in der Größe, Form und Farbgebung voneinander unterscheiden. Der Lebensraum verteilt sich auf die Gewässer von Süd- und Mittelamerika.
Der Echte Diskus und der
Grüne Diskus leben im mittlerensowie unteren Amazonasgebiet. Die Farbe des Letzteren reicht von einem kräftigen Gelbgrün über das Olivgrün bis zu einem matten Umbragrün. Die wilden Arten sind zumeist hell- bis dunkelbraun, wobei der Kopf- und Nackenbereich sowie auch die Flossen häufig in Bau erstrahlen. Manche Fische besitzen rote oder blaue Punkte beziehungsweise Striche oder seitliche rote und grüne Streifen. Die Wildformen leben außerhalb der Laichzeit in Schwärmen zusammen und werden zu
Nahrungszwecken gefangen.
Der anspruchsvollste Diskus ist der Heckel Diskus, den man an seinen auffälligen seitlichen fünf Streifen erkennen kann und den es in einer roten sowie blauen Variation gibt. Diese ursprünglich aus dem Rio Negro Brasiliens stammende Wasserbewohner benötigt besonders weiches und warmes Wasser mit einem niedrigen pH-Wert.
Der Braune Diskus hingegen ist relativ leicht zu halten und eignet sich auch als Anfängerfisch. Die Farbgebung variiert bei diesen Fischen zwischen Gelbbraun und Rostbraun und weisen an den Flossen und häufig auch am Kopf bunte Streifen auf.
In einem Brasilianischen Fluss namens Purus River sowie in der Nähe von Peru ist der Blaue Diskus beheimatet. Der Blauton seines Körpers variiert ebenso wie die Art der Zeichnung. Teilweise ist sie nur auf dem Kopf vorhanden, sie kann aber auch auf den Flossen und auf dem seitlichen Körper auftreten. Daneben wurden unzählige Arten gezüchtet. Unter ihnen befinden sich der Blau-Türkise Diskus und der Rot-Türkise Diskus. Über deren Rücken erstreckt sich ein leuchtend türkisfarbener beziehungsweise ein roter Streifen, der bis zu den Schwanzflossen reicht. Beide Varianten wurden in den USA gezüchtet. Die blau-türkise Form wiederum diente malaysischen Züchtern als Ausgangsbasis für den Blue Diamond Diskus, der keinerlei Zeichnung auf dem Körper aufweist. Dafür erscheint er in einem kräftig leuchtendem Blau sowie mit roten Augen.
Der Pigeon Blood Diskus hat besonders starke roten Augen. Diese Art besitzt einen matten gelb/orangefarbenen Körper, an dem lediglich der Schwanz schwarz ist. Die Zeichnung dieser Variante besteht aus schwarzen Streifen und Punkten.
Als die Futter bevorzugen Diskusfische Lebend- oder Gefrierfutter. Manchmal geben sie sich auch mit Granulat-Futter zufrieden. Die Wassertemperatur sollte durchschnittlich zwischen 26 und 30 Grad Celsius liegen. Der pH-Wert beträgt idealerweise zwischen 6,0 und 6,5. Die Wasserhärte beträgt je nach Art zwischen 2 und 6 Grad.
Diskusarten sind meist sehr scheu und sollten daher mit friedlichen Arten gemeinsam ihren künstlichen Lebensraum teilen. Wer gute Zuchterfolge erzielen möchte, muss auf die bestmöglichste Wasserqualität achten. Selbst dann gestaltet sich die Nachzucht unter Umständen schwierig. Zur Fortpflanzung sollte man den Fischen ein ausreichend großes und gut bepflanztes Becken zur Verfügung stellen. Selbst dann hat man keine Garantie auf eine Paarung… denn: „Liebe lässt sich bekanntlicherweise nicht erzwingen“. Der Diskus sucht sich gern selbst in aller Ruhe seine „Herzallerliebste“ aus. Die Jungtiere dürfen nicht zu früh von den Elterntieren getrennt werden, da sie sich anfangs vom Hautsekret derselben ernähren.
In der Anschaffung ist der Diskus relativ kostspielig, wobei die Variation eine Rolle spielt.
Sep. 25, 2023 24
Dez. 01, 2022 1.750
Dez. 01, 2022 1.750
Sep. 27, 2021 441