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Nov. 22, 2012 Redaktion Hunde 0
Auch wenn ein Hund nicht sprechen kann, kann er doch seine Wünsche und Gefühle ausdrücken und äußern. Er verständigt sich mit seinen Artgenossen und auch sein Herrchen sollte sich bemühen, ihn zu verstehen.
Bellen ist eine Sprachäußerung des Hundes. Die Art des Bellens zeigt ein Gefühl oder Wunsch. So klingt das Bellen, wenn ein Fremder an der Haustür steht warnend, dagegen wenn das Frauchen nach Haus kommt, jubelnd.
Eine weitere Gefühlsäußerung ist das Jaulen oder Winseln. So drückt er damit aus, dass es ihm nicht passt allein gelassen zu werden, angebunden oder eingesperrt zu sein, Liebeskummer hat oder zum Spaziergang auffordert.
Das Heulen mit schräg nach oben gerichtetem Kopf hat er von seinen Urahnen.
Meistens ist es so, dass wenn ein Hund zu heulen beginnt, dann fallen oft andere Hunde in der Nachbarschaft in das Geheule mit ein. Das hört sich natürlich fürchterlich an. Das Mitheulen oder Mitbellen erfolgt nur, wenn die Tiere gleicher Meinung sind.
Wölfe zum Beispiel zeigen durch ihr heulen dem restlichen Rudel bei Jagdzügen an, wo ihr Standort ist und verabreden so ihren gemeinsamen Angriff.
Hunde wollen mit ihrem heulen ihren Partner in der Paarungszeit rufen.
So sollte man aber einem Hund nicht das „Maul“ verbieten. Man kann dem Hund aber klar machen, dass man ihn auch auch ohne große und laute Lautäußerungen versteht.
Auch das Knurren des Hundes sollte beachtet werden. Knurrt der Hund und fletscht die Zähne, so stellt das eine Drohung dar d.h. der Hund ist bereit zu zubeißen. Wenn es sich um eine fremde Person handelt und diese zurück weicht, passiert normalerweise nichts. Der Hund gibt nur eine Warnung ab.
Wer seinen Hund gleichzeitig als Wachhund ansieht, ist über ein Knurren bei verdächtigen Geräuschen im Haus erfreut. Doch das Anknurren seines Herren oder eines anderen Familienmitgliedes ist ein Anzeichen von Angst oder Rangordnungsstreitigkeiten.
Den Unterschied zwischen ängstlichem oder aggressivem Knurren ist erkennbar, so dass man darauf reagieren kann. Knurrt der Hund aus Angst, kann man ihm das Knurren abgewöhnen, in dem man dem Tier das Gefühl der Sicherheit gibt. Einem Rüden der aggressiv knurrt, muss man zeigen, wer der Herr im Hause ist.
Eine weitere Kommunikation des Hundes ist der Schwanz. Er zeigt seine Stimmung an. Wedelt der Hund horizontal mit erhobener Rute, dann weht er seinem Gegenüber Duftstoffe aus seiner Analdrüse zu. So stellt er sich dem anderen Lebewesen vor und begrüßt es mit seinem Eigengeruch. Damit zeigt er, dass er sich in guter Absicht nähert.
Dagegen ein knappes und steifes Wedeln bringt eine Reserviertheit zum Ausdruck, was sich auch in Feindseligkeit ändern kann.
Ist der Hund unsicher, ängstlich oder unterwürfig wedelt er mit eingezogener oder gesenkter Rute. Manchmal kann das auch ein schlechtes Gewissen bedeuten. Es wurde vielleicht nicht richtig auf den Ruf seines Herrchen reagiert, sondern eine andere Verlockung war größer, wie zu einem Artgenossen zu laufen.
Wird der Schwanz zwischen den Hinterläufen eingeklemmt, dann hat der Hund Angst, Panik oder eine Unterwerfung liegt vor. Das kann eine unbekannte Bedrohung sein. Starke, mutige und fröhliche Hunde ziehen die Rute nur kurz ein, dagegen ängstliche, eingeschüchterte Hunde ziehen die Rute länger ein.
Wenn sich der Hund auf den Rücken legt, dann liegt eine Unterwerfung vor. In der Natur ist es, dass ein stärkeres Tier Hemmungen hat, die ungeschützte Bauchseite seines Artgenossen zu verletzen. Wenn Hunde trotzdem zubeißen, sind sie in ihrem sozialen Verhalten stark geschädigt.
Auch das Anspringen ist ein Kommunikationsmittel des Hundes. Er bringt damit seine Freude zum Ausdruck. Doch das Anspringen wird vom Besitzer nicht so gern gesehen.
Das Tier macht sich beim Springen größer, doch beim Ducken oder Kriechen möchte er sich kleiner und unauffälliger machen. Duckt sich das Tier, wenn es nicht im Spiel ist, sollte man es mit Vorsicht sehen. Er möchte sich dann vor unbekannte Gefahren durch viel Boden unter seinen Füßen absichern Er stellt seine Hinterläufe weit und breit nach hinten, damit er bei einer Gefahr durch einen schnellen Sprung eine sofortige Flucht ergreifen kann.
Ein Vertrauensbeweis und Zusammengehörigkeit der Familie bringt das Lecken des Hundes zum Ausdruck.
Selbst die Ohrhaltung ist eine Ausdrucksform. Sind die Ohren aufgestellt und nach vorn gerichtet, dann spricht das für Aufmerksamkeit und Aufgeschlossenheit des Tieres. Sind die Ohren angelegt, kann Furcht vorhanden sein.
Auch die Rücken- und Nackenhaare sollten beachtete werden. Liegt eine angriffslustige Stimmung vor, dann richten sich die Rücken- oder Nackenhaare auf. Eine Warnung sollte sein, wenn der Hund mit entblößten Zähne knurrt und auch noch eine Nackenbürste hat.
So wie auch Menschen träumen Hunde, doch wahrscheinlich mehr und intensiver. Mitunter zuckt der ganze Körper und auch die Läufe bewegen sich. Wahrscheinlich träumt er dann vom Jagen und Laufen, was ja bei einem Hund eine große Rolle spielt. Manchmal kommt auch im Schlaf ein leises Kläffen zum Vorschein.
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