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Mai 03, 2013 Yasemin Hunde, Katzen 0
Die Ohrmuschel der Katze, die auch Pinna genannt wird, ist trichterförmig, um Schallwellen aufzufangen und um sie weiterleiten zu können. Die Ohrmuschel kann sich nach hinten und zur Seite drehen. So kann die Katze aus allen Richtungen Geräusche aufnehmen. Die Ohren der Katze werden unabhängig voneinander bewegt und werden von ca. 20 Muskeln gesteuert. Nimmt eine Katze Geräusche wahr, so wandert der Schall von Außen durch den Gehörgang und versetzt so das Trommelfell in Schwingungen.
Die im Mittelohr vorhandenen Gehörknöchelchen leiten dann diese Vibration weiter an das Innenohr. Ist der Laut dort angekommen, wandert sie zur Hörschnecke: Ein Hohlraum, der auch Cochlea genannt wird. Die Hörschnecke hat ihren Namen aufgrund ihrer Form, die eben schneckenförmig ist. Dieser Hohlraum ist mit einer Flüssigkeit gefüllt und beinhaltet ebenfalls Haarzellen, die den Ton dann ans Gehirn der Katze leitet.
Die niedrigste Frequenz, die Katzen hören können, entspricht mit 20 Hz der des Menschen. Die höchste Frequenz beträgt 64 000 Hz. Ein Vergleich: Die höchste Frequenz bei Menschen beträgt 20 000 Hz und die höchste Frequenz bei Hunden 45 000 Hz. Katzen reagieren besonders auf 8000 Hz, da die Ohren diese Frequenz am besten hören können. Katzen können so auch Geräusche identifizieren, wo sie allerdings eingeschränkter sind als der Mensch.
Die Augen & das Hörvermögen
Der Augapfel der Katze ist eine Kugel, die mit einer Flüssigkeit gefüllt ist. Die Lichtstrahlen gelangen an der Vorderseite in das Auge, werden dann dort von der Linse gebündelt und dann auf die Netzhaut geworfen. Die Stäbchen und Zapfen der Netzhaut einer Katze unterscheiden Hell und Dunkel und Farben. Diese Informationen, die vorher in Nervimpulse umgewandelt werden, gelangen dann über den Sehnerv ins Gehirn. Katzen können bei einem Siebtel der Helligkeit sehen, die der Mensch benötigt, da die gr0ßflächige Hornhaut sehr viel Licht ins Auge lässt. Außerdem kann sich die vertikal geschlitzte Pupille der Katze weiter öffnen, als eine runde Pupille.
Auch wenn Katzen relativ wenig farbempfindliche Zapfen haben, können sie trotzdem, wenn auch in einem begrenzten Umfang, Farben sehen. Sie reagieren aber viel mehr auf Bewegungen, als auf statische Objekte. Bei gedämpftem Licht sind die Pupillen der Katze weit geöffnet, bei zunehmender Dämmerung erstreckt sich die Pupille aber auch über das ganze Auge. Bei Sonnenlicht verengt die Katze ihre Augen zu einem Spalt, um die Augen vor grellem Licht zu schützen und eine größere Tiefenschärfe zu erreichen.
Der Tastsinn
Katzen haben einen sehr guten Tastsinn. Unter anderem auch durch ihre Schnurrhaare. Allerdings sind nicht nur die Schnurrhaare Tasthaare, sondern auch die Haare, die über den Augen und an den Rückseiten der Katze sitzen. Die Tasthaare sind steif, lang und mit Nerven versorgt. Katzen können ihre Tasthaare anlegen oder abspreizen, je nachdem, was in der jeweiligen Situation erfordert ist.
Der Geruchssinn
Die Geruchsempfindlichkeit der Katze ist deutlich stärker ausgeprägt als beim Menschen. Die Riechzellen der Katze sind über die ganze Nasemschleimhaut verteilt und nehmen so feine Dufmoleküle aus der Luft wahr. Die Geruchsempfindlichkeit ist allerdings nicht so überragend wie bei den Hunden. Schon nach der Geburt braucht die Katze ihren Geruchssinn, um das mütterliche Gesäuge zu finden. Auch für die Jagd und die Nahrungsvorlieben sind Gerüche ein elementarer Bestandteil für die Katze. Verschmäht eine Katze ihr Futter, so liegt dies meistens am Geruch und nicht am Geschmack des Futters. Des Weiteren markieren Katzen mit Duftstoffen ihr Revier und locken so auch Sexualpartner an, denn die von der Katze hinterlassenen Duftmarken liefern Informationen über das Alter, das Geschlecht und die Paarungsbereitschaft einer Katze. Es gibt Düfte, die Katzen aber auch ein Vergnügen bereiten und zwar ist das der Geruch von Katzenminze. Dieser Geruch versetzt meistens ausgewachsene Katzen in einen euphorischen Rausch.
Geschmackssinn
Katzen haben weniger Geschmacksknospen als der Mensch, um genau zu sein etwa 100 Knospen weniger. Die Fähigkeit, Süßes zu schmecken, beruht auf zwei Gene, die dafür zuständig sind. Bei Katzen ist allerdings ein Gen von beiden fehlerhaft, weswegen Katzen Süßes nicht schmecken können. Warum also mögen Katzen dann Milch und Sahne so gern? Katzen schmecken zwar nicht, dass die Milch oder die Sahne süß ist, sie merken aber, dass die Sämigkeit und der Fettgehalt höher sind. Wichtig ist hier jedoch zu nennen, dass ausgewachsene Katzen auf Milch und Sahne verzichten sollten, da sie Laktose nicht vertragen.
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