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Nov. 30, 2012 Redaktion Fische, Hunde, Katzen, Nagetiere, Vögel 0
Das Sprichwort, sie sind wie Hund und Katze, stimmt bezogen auf die Tierwelt nicht. Es gibt keine Erbfeindschaft zwischen Katze und Hund.
Wenn es auch manchmal so aussieht, dann liegt es an den Menschen. Mitunter machen sich Leute einen Spaß daraus, ihren Hund auf eine Katze zu hetzen. Diese Katze hat dann mit einem Hund eine schlechte Erfahrung gemacht und demzufolge wird sie dann den nächsten fauchend und kratzend gegenüber treten.
Sieht man sich einen Bauerhof an, dann kann man feststellen, dass Hund und Katze friedlich nebeneinander leben. Doch kann es vorkommen, dass eigentlich zwei sich verstehende Tiere auch mal missverstehen. Das liegt dann daran, dass die Gesten und Verhaltensweisen von Hund und Katze verschiedene Bedeutung haben.
Nimmt man zum Beispiel das Pfötchenheben. Beim Hund bedeutet das eine Aufforderung zum Spiel. Dagegen ist es bei der Katze Drohgeste also eine letzte Warnung, bevor sie die Krallen zeigt.
Wedeln Hunde mit dem Schwanz, dann zeigen sie damit ihre Freude und Zuneigung. Schlägt allerdings die Katze mit dem Schwanz hin und her, dann ist sie erregt und verärgert.
Sich auf den Rücken legen ist unter Hunden eine Geste der Unterwürfigkeit, also der Stärkere zeigt seine Kapitulation an. Eine Katze, die sich bedroht fühlt, wirft sich auf den Boden, um dann die Krallen zu ihrer Verteidigung einsetzen zu können.
Bei einer Begegnung mit jemanden, verhält sich die Katze distanziert. Doch der Hund, besonders ein junger Hund, springt mit freudigem Gebell den Begrüßenden entgegen. Auch verfolgt der Hund mit Ausdauer alles vor ihm Fliehende. Die Katze dagegen ergreift die sofortige Flucht.
Die Lautäußerungen beider Tiere, wie Schnurren und Knurren, haben vollkommen andere Bedeutung. Hund und Katze verwechseln die Bedeutung leicht und so kann es zu Missverständnisse zwischen den Tieren kommen. Aber Katzen und auch Hunde können es lernen, mit den Eigenheiten und der Sprache des anderen umzugehen.
Wenn ein kleiner Hund und eine junge Katze miteinander aufwachsen, treten kaum Schwierigkeiten im Miteinander auf.
Hat man aber zu Hause schon einen älteren Hund und will nun noch eine jung Katze dazu haben, wird es schwierig. Es klappt nur, wenn der Hund gut erzogen ist.
Auch darf die Katze noch keine schlechten Erfahrungen mit Hunden gemacht haben. Mitunter nimmt der Hund gegenüber dem Neuankömmling einen Beschützerinstinkt wahr. Jedoch muss der Besitzer der Tiere darauf achten, dass er beiden Tieren die gleiche Aufmerksamkeit mit. Ansonsten könnte es zur Eifersucht kommen.
Der umgekehrte Fall, zu einer älteren Katze soll sich ein Hund gesellen. Das gestaltet sich schwieriger, denn die Katze hat doch vielleicht schon einmal eine schlechte Erfahrung mit einem Hund gemacht. Diese Katze tritt dem Hund dann misstrauisch gegenüber und gibt ihm dann auch schon mal grundlos eins auf die Nase. Hier ist viel Geduld und Zuspruch gefragt, damit nach einiger Zeit sich die Tiere wenigstens einander dulden.
Aber wenn der Mensch genügend Geduld und viel Zeit aufbringt, ist die Eingewöhnung eines Hundes in einen bestehenden Katzenhaushalt auch möglich.
Nun sind ja Katzen von Natur aus Raubtiere. Sie haben auch das typische Raubtierverhalten. So sollte man es vermeiden, Katzen mit weißen Mäusen, Stubenvögeln, Hamstern, Meerschweinchen und Zwerghasen zu halten. Diese kleinen Tieren stehen immer unter Stress wegen der Katze. Und die Katze ist frustriert, weil sie nicht ihrem Jagdtrieb nachgeben kann.
Wer Aquarienfische besitzt, kann sich ruhig eine Katze halten. Die Fische lassen sich dadurch nicht beunruhigen. Es muss aber darauf geachtet werden, dass das Aquarium stets abgedeckt ist.
Wer als Katzenfreund allerdings berufstätig ist und den ganzen Tag außer Haus ist, sollt überlegen, ob er eine zweite Katze anschafft. Katzen schlafen zwar fast den ganzen Tag, trotzdem merken sie, dass sie alleine sind und fühlen sich nicht wohl.
Eine zweite Katze könnte das ändern.
Das beste ist man nimmt Geschwister aus einen Wurf zu sich, dann gibt es gar keine Gewöhnungsprobleme. Überhaupt keine Probleme gibt es bei einem Miteinader bei Jungtieren bi zu sieben Monaten.
Die Tiere sehen sich als Spielkameraden an. bei einem älterem Tier ist es mit einer neuen Katzen Mitbewohnerin schwieriger. Sie akzeptiert schwer die neue Katze. Hier ist dann das Einfühlungsvermögen des Menschen entscheidend.
Doch mit viel Geduld kann das Problem gelöst werden. Allerdings muss man darauf achten, dass die ältere Katze gegenüber der neuen Katze vernachlässig wird.
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