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Aug. 02, 2018 Redaktion Allgemein, Nutztiere, Tierbedarf, Tierschutz, Videos & Bilder, Wildtiere 0
Das Deutsche Karakul ist ein Steppenschaf von mittlerer Größe und gehört zu den Gehört zur Rassegruppe der Fettschwanzschafe. Es kommen mehrere Farbschläge vor. Schwarz (arabi) ist am häufigsten, graue (schiras) und braune (kombar) Tiere sind seltener. Das Karakulschaf hat einen wirklich anlockend Namen – wenn man seine deutsche Bedeutung kennt. Denn das das Fell der Lämmer hat Locken, die ganz besonderer Form gekringelt sind. Daher gab man ihnen den Namen Karakul für „Schwarze Rose“. Deutsche Karakul haben einen länglichen, schmalen und etwas ramsnasigen Kopf und meistens lange Hängeohren. Böcke sind vorwiegend gehörnt (20 bis 30 % hornlos), Mutterschafe hornlos. Der Körper ist ziemlich schmal und langgestreckt mit abfallendem Becken, wodurch die Tiere überbaut aussehen. Dieses Tier lebt in den Mittelasiatische Folgestaaten der Sowjetunion, Afghanistan, Namibia, Südafrika und Rumänien. In Deutschland, Österreich sowie vielen anderen Ländern existieren hingegen nur Bestände. Ursprünglich stammen diese Schafe aus Westturkestan, wo sie seit mindestens 900 Jahren gezüchtet werden. 1903 und 1906 kamen insgesamt ca. 60 Karakulschafe aus der Umgebung von Buchara in Usbekistan nach Deutschland. Die Hochburg der Züchtung in Deutschland war das Tierzuchtinstitut der Universität Halle/Saale. Karakulschafe gibt es es seit über 4.500 Jahren und zählen zu den ältesten Haustierrassen der Welt. Aus dem persischen Turkistan kamen die Schafe um 1900 herum nach Deutschland und wurden dort gezüchtet. Allerdings gibt es heute nicht mehr viele Tiere: Nur noch etwa 250 Mutterschafe und 30 Böcke leben bei uns. Deshalb steht es in der Roten Liste der Nutztierrassen als „extrem gefährdet“.
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