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Nov. 07, 2012 Redaktion Hunde 1
Hierbei verliert der Hund unkontrolliert kleinere Mengen Urin aus der Harnblase. Die Ursachen dafür können vielfältig sein und bedürfen einer genauen Untersuchung.
1. es kann eine angeborene Missbildung der Harnleiter, Harnblase oder Harnröhre sein. Das trifft auf Jungtiere zu, die an einer Harninkontinenz leiden.
2. Infektionen durch Bakterien
3. Vorhandensein von größeren Harnsteinen, die zur Reizung der Blasenwand und des Blasenschließmuskels führen können.
4. Nervenschädigungen nach einen Unfall
5. Altersbedingte Veränderungen an der Wirbelsäule, Bandscheibenvorfall
6. Hormonelle Störungen, besonders betroffen sind ältere, kastrierte Hündinnen
7. Tumore der Blase
Auch psychische Störungen können eine Inkontinenz hervorrufen. So können Hunde vor Freude, Angst, Aufregung und Eifersucht Harn verlieren. Hier sollte man versuchen, dem Hund sein Umfeld so harmonisch wie möglich zu gestalten
Also es gibt eine Menge Ursachen, die zu einer Blasenschwäche führen können. Nur die Vorstellung bei dem Tierarzt kann eine eindeutige Diagnose bzw. die Ursache klären.
Das Hauptsymptom ist das Harnträufeln, welches besonders sehr oft während der Nacht auftritt. Manche Tiere verlieren allerdings nur wenig Urin. Doch durch den dauernden Urin Verlust färbt sich das Fell im Genitalbereich gelb. Weiterhin kann es zu Hautreizungen im Genitalbereich kommen.
Neigt eine Hündin zur Inkontinenz, dann kann das bei dem Tier zu einer Wesens- und Verhaltensänderung führen. Für das Tier ist die Inkontinenz, also das ewige Harnträufeln eine Stress Situation.
Handelt es sich um ein Hormonmangel (Östrogenmangel), der besonders bei älteren kastrierten Hündinnen vor kommt, können natürliche Östrogene verabreicht werden.
Liegt eine Nervenstörung vor, dann kann man je nach Lage der Erkrankung Medikamente verabreichen. Diese nehmen Einfluss auf die Nerven des Blasenschließmuskels. Manchmal kann auch ein chirurgischer Eingriff helfen.
Bei angeborenen Anomalien kann auch mitunter ein chirurgischer Eingriff helfen. Sollte es sich jedoch um einen schweren Fall handeln, sollte man mit dem Tierarzt besprechen, was für das Tier am Besten ist. Ob das Tier sich weiter quält oder eine Einschläferung für das Tier eine Erleichterung ist.
Manchmal sind auch homöopathische Behandlungsmethoden von Erfolg.
Einige zusätzliche Tipps
– das Tier sollte genügend Auslauf haben, besonders Abends ist das sehr wichtig,
– das Tier benötigt genügend Flüssigkeit, bitte trotz Krankheit nicht einschränken,
– Hygiene im Genitalbereich ist ist wichtig, wenn nötig die Genitalien mit Wasser abwaschen,
– darauf achten, dass das Tier sein Normalgewicht behält, Übergewicht vermeiden,
– die Anweisungen des Arztes bezüglich der Behandlung genau einhalten
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