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Nov. 07, 2012 Redaktion Hunde 1
Der Hund ist plötzlich nicht mehr stubenrein oder er möchte häufiger „Gassi“ gehen, dann sollte man daran denken, dass eine Blasenentzündung vorliegen könnte. Hierbei ist es wichtig, sich den Urin genau anzusehen. Sollte der Urin verändert sein und auch die anderen Symptome vorhanden sein, ist der Tierarzt zu konsultieren.
Sehr oft sind ganz besonders Hündinnen davon betroffen, weil das Weibchen eine kürzere Harnröhre als Rüden besitzt.
Meistens entsteht die Blasenentzündung durch aufsteigende Bakterien aus der Harnröhre. Auch Unterkühlung, Durchnässung oder Erkältung können die Ursachen für eine Blasenentzündung sein. Wie schon gesagt, sind besonders Hündinnen für eine Blasenentzündung und Infekt der Harnröhre sehr anfällig.
Beim Rüden tritt die Blasenentzündung meistens mit einer Entzündung der Prostata auf. Auch Blasensteine können die Blasenschleimhaut reizen und zu einer Entzündung führen.
Wer selbst schon einmal eine Blasenentzündung hatte, weiß welche Schmerzen vorhanden sein können. So haben Hündinnen und Rüden auch unter diesen Schmerzen zu leiden.
Liegt eine Blasenentzündung (Zystitis) vor, dann verändert sich nicht nur der Urin, sondern auch das Verhalten des Tieres ändert sich. Der Hund muss sehr oft Harn lassen, aber meistens nur kleine Mengen. Mitunter winselt er beim Wasserlassen oder krümmt den Rücken vor Schmerzen.
Der Urin kann rötlich gefärbt sein, weil Blutrückstände vorhanden sind. Auch kann der Urin streng riechen. In diesem Fall sollte man unbedingt den Tierarzt aufsuchen. Hier wird erst einmal festgestellt, woher die Blasenentzündung kommen könnte. Liegt eine bakterielle Entzündung vor, wird der Tierarzt für eine längere Zeit Antibiotika verordnen und auch ein Schmerzstillendes Mittel geben.
Sehr wichtig ist, dass das Tier trotz Schmerzen beim Wasserlassen, sehr viel trinkt. Sehr gut wäre, wenn der Hund auch Tee mag. So könnte man ihm Brennnessel, Birkenblätter oder Schafgarbe als Tee anbieten. Dem Tee kann man etwas Honig beimischen. Durch das viele Trinken wird die Blase gut durchgespült und die Keime werden ausgeschwemmt. Sollte das Tier nicht trinken, kann man dem Futter auch Wasser beimischen.
Das Tier sollte warm gehalten werden, was die Schmerzen lindert.
Generell sollte darauf geachtet werden, dass das Tier nie auf kalten Fliesen oder einen feuchten Boden liegt. Das begünstigt eine Blasenentzündung.
Eine Behandlung der Zystitis ist generell erforderlich, da es sonst zu einer chronischen Blasenentzündung kommen kann oder auch die Niere in Mitleidenschafft gezogen werden kann.
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