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Feb. 04, 2014 Marita Schuster Hunde 1
Die Familie entschließt sich einen Hund als neues Familienmitglied aufzunehmen, alle freuen sich, der Hund kommt meist am Wochenende, damit er und die Familie sich aneinander gewöhnen können. Dann kommt der Montag und das erste Problem wird klar, der Hund kann nicht alleine bleiben. Es ist naiv zu glauben, dass es für den Hund selbstverständlich ist, alleine zu bleiben.
Man muss bedenken, dass Hunde sich am wohlsten fühlen, wenn sie in ihrem Sozialverband geborgen sind. Daher ist es wichtig, gleich von Anfang an den Hund an das alleine sein zu gewöhnen und mit ihm das zu trainieren. Leider kann man bei solchem Training einiges falsch machen.
Nicht ohne Training alleine lassen
Es wird oft der Fehler gemacht, den Hund unvermittelt und meist zu früh alleine zu lassen. So sollte man nicht so lange wegbleiben bis der Hund anfängt nervös zu werden und beginnt zu bellen oder zu jaulen. Das wären Stress Symptome und die würden das Problem nur verschlimmern. Lieber klein anfangen, wiederkommen bevor der Hund nervös wird, ist hier die bessere Möglichkeit.
Nicht gleich die Wohnung verlassen
Man sollte nicht gleich die Wohnung verlassen, wenn man mit dem Hund das alleine sein trainiert. Meist ist es so, dass der Welpe das Frauchen oder Herrchen nicht einmal alleine in ein anderes Zimmer lässt ohne mit zu wollen. Das muss der erste Schritt sein, dass zu üben. Er muss auch einmal im Körbchen bleiben, wenn man das Zimmer verlässt. Man sollte anfangen dem Hund beizubringen, auch einmal Ruhe zu halten und das der Alltag sich nicht ausschließlich um ihn dreht. Herrchen oder Frauchen sind nicht ausschließlich dazu da, um den Kleinen zu bespaßen, es ist wichtig dass er die Wohnung als Ruhepol wahrnimmt.
Den Hund nicht zu sehr aufdrehen
Es ist wichtig, den Hund auszulasten, bevor man ihn alleine lässt. Das gilt aber sowohl körperlich als auch geistig. Also ein Spaziergang langt nicht, man muss ihn durch Übungen geistig fordern. Wie oben schon erwähnt sollte die Wohnung immer als Ruhepol dienen. Hier sollten also keine wilden Spiele stattfinden, die sollten nach draußen verlegt werden. Wenn man wieder in die Wohnung kommt und der Hund zu stürmisch begrüßt, regelrecht ausflippt, diese Begrüßung einfach ignorieren. Wenn man diese stürmischen Tiraden unterstützt, bleibt der Hund während der Abwesenheit seines Herrchens in nervöser Wartestellung, anstatt sich zu entspannen und die Zeit für ein Nickerchen zu nutzen. Es ist auch kontraproduktiv den Hund mit Ablenkungen beschäftigen zu wollen. Er soll sich einfach nur entspannen und im besten Fall schlafen. Sinnvoll wäre hier eine Einschränkung seiner Freiheit auf ein Zimmer und den Flur.
Mit dem Hund regelmäßig trainieren
Während der Trainingsphase sollte darauf geachtet werden, dass die Übungen gleichmäßig erfolgen. Es würde nichts bringen, wenn man den Hund wochenlang gespaßt weil man Urlaub hat und nach dem Urlaub wieder mit dem Training beginnt. Das wird der Hund nicht verstehen. Hier sollte ein tägliches Training zum täglichen Ablauf gehören. Ein normaler Hund schläft bis zu 16 Stunden am Tag. Wenn es mit dem Training klappt, wird der Hund die Zeit des alleine seins nutzen um zu schlafen.
Foto: Bobby M / pixelio.de
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