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Mai 03, 2017 Manuela Vogt Aquaristik, Fische 0
Sie stammen aus Südostasien und bestechen mit ihren bunten Farben. Asiatische Labyrinthfische lieben dicht bewachsene Aquarien. Kampffische gehören dazu.
Der Zwergfadenfisch ( Colisa Lalia) stammt aus Indien und ist mit seinen 5 cm Länge ein eher kleiner Labyrinthfisch. Er gilt als empfindlich und ist ein eher schwieriger Pflegling, der große Probleme mit dem Zusammenleben mit unruhigen und lebhaften Fischarten hat. Am wohlsten fühlt er sich in pflanzenreichen Aquarien mit vielen Schwimmpflanzen und nicht zu heller Beleuchtung. Zwergfadenfische werden überwiegend paarweise gehalten und lassen sich als Schaumnestbauer bei guter Haltung auch nachzüchten. Die Haltung in großen Schwärmen ist nichts für sie. Dennoch werden kleine Gruppen gebildet, wenn mehrere dieser Fische zusammen gehalten werden. Sie fressen sowohl tierische als auch pflanzliche Kost.
Der im Nordosten Indien beheimatete Honiggurami benötigt ein Aquarium mit 22-28°C Wassertemperatur, ohne Strömung und mit großzügiger Bepflanzung, einschließlich Schwimmpflanzen. Die Fische leben paarweise oder in Grüppchen und gelten als ruhige Art. Das macht sie zugleich etwas stressanfälliger. Allgemein gelten sie als eher empfindliche Pfleglinge. Sie ernähren sich von Insekten und ähnlichen sich im und auf dem Wasser aufhaltenden Kleinstlebewesen. Diese Labyrinthfische werden maximal 5 cm groß.
Der in Thailand und in Kambodscha beheimatete Siamesische Kampffisch lebt wie fast alle Labyrinthfische in dicht bewachsenen Gewässern. Zwei Männchen zusammen zu halten ist nicht möglich. Es kommt zu starken Kämpfen, die mit dem Tod eines der beteiligten Tiere enden können. Sowohl in der Natur als auch im Aquarium werden Harems gebildet. Ein Männchen lebt dabei in einer Gruppe mit mehreren Weibchen zusammen. Dieser Labyrinthfisch frisst Tierisches und Pflanzliches und kann bei normalem Aquarienlicht gehalten werden.
In Thailand und in Malaysien ist der Kleine Kampffisch ( Betta imbellis) zu Hause. Im Vergleich zum Siamesischem Kampffisch ist er ein friedlicher Vertreter, der dennoch das Leben im Harem bevorzugt (ein Männchen mit mehreren Weibchen). Auch ernährt sich kampffischtypisch ausschließlich mit tierischer Nahrung, wird nur etwa 5 cm groß und lebt in großzügig bewachsenen Gewässern mit Schwimmpflanzen und Verstecken.
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