Zuletzt aktualisiert September 25th, 2023 9:41 PM
Sep. 12, 2012 Redaktion Hunde 0
Arthrose beim Hund- Heilungsprozess kann beschleunigt werden
An Arthrose kann grundsätzlich jeder Hund erkranken, einige Gelenke sind dabei anfälliger als andere. Am Häufigsten ist beim Hund das Kniegelenk von Arthrose betroffen, unter Medizinern auch als Gonarthrose bezeichnet. Aber auch die Hüftgelenke oder die Wirbelsäule sind bei einem Hund durchaus anfällig für eine Arthroseerkrankung.
Die häufigste Ursache für Arthrose beim Hund ist die Fehlstellung eines bestimmten Gelenks, wodurch der Hund dieses falsch belastet. Eine weitere häufig auftretende Ursache für Arthrose sind Folgen durch Verletzungen, welche nicht richtig geheilt waren. Solche Verletzungen können zum Beispiel Zerrungen, Verstauchungen oder Bänderrisse sein.
Weitere Ursachen können Übergewicht, vorangehende Gelenkerkrankungen wie Arthritis und körperliche Überbelastung sein. In einigen Fällen ist auch eine Stoffwechselstörung der Knorpelzellen im Gelenk dafür verantwortlich.
Doch wie bemerkt man überhaupt, dass der eigene Hund eine Arthrose hat? Nun, es gibt einige Signale, die darauf aufmerksam machen können. Ein Signal könnte beispielsweise sein, dass der Hund seinen Gang verlangsamt und nur sehr träge läuft.
Sollte sich der Hund normalerweise gerne bewegen und diese Gewohnheit verändern, kann es ein Hinweis auf eine mögliche Arthrose sein.
Auch wenn der Hund ständig seine Liegeposition verändert, sollte man aufmerksam werden.
Hinzu kommt, dass der Hund oft auf die betroffene Stelle beißt, um dem Halter zu signalisieren, dass er Schmerzen hat. Oftmals ist die jeweilige Stelle bereits nach kurzer Zeit dick und geschwollen, so dass sich der Ort der Arthrose schnell feststellen lässt.
Wenn man sich trotz der vielen Signale nicht sicher ist, ob der eigene Hund von Arthrose betroffen ist, dann sollte man sich schnellstens zum Tierarzt begeben. Mit Hilfe von Röntgenaufnahmen wird dieser feststellen, wie es um den eigenen Hund steht. Dazu wird in der Regel eine Röntenaufnahme in zwei Ebenen angefertigt und mit den Aufnahmen eines gesunden Tieres verglichen.
Auch weitere Untersuchungsmethoden wie eine Ultraschall-Untersuchung, eine Computertomographie oder eine Gelenkspiegelung können in der Folge noch durchgeführt werden.
Sollte eine Arthrose vom Tierarzt festgestellt werden, dann stellt sich natürlich jeder Hundehalter die Frage, wie die Arthrose behandelt werden kann. Sie muss auf jeden Fall durch einen Tierarzt behandelt werden. Dieser versucht die Symptome mit schmerzlindernden und entzündungshemmenden Medikamenten zu behandeln. Besonders bei übergewichtigen Hunden sollte darauf geachtet werden, dass das Tier an Gewicht verliert, um die Gelenke nicht unnötig stark zu belasten.
Sollte die Arthrose schon weit fortgeschritten sein, kann auch eine Operation eine Option sein. Mit Hilfe dieser kann die Fehlstellung des Gelenkes korrigiert und die Knorpeloberfläche geglättet werden. Mittelfristig kann auch die Physiotherapie eine Option sein, um die Muskeln des Hundes aufzubauen, um so die Gelenke zu entlasten.
Eine Arthrose kann man nicht vollständig verhindern und vorbeugen. Jedoch kann man die Symptome verringern, indem man bei dem ersten Auftreten von Signalen den Tierarzt aufsucht. Je früher die Erkrankung erkannt wird und umso jünger der Hund ist, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit, dass die Schmerzen schnell gelindert werden können und sich der Hund wieder vollkommen wohlfühlt.
[youtube_sc url=“http://youtu.be/n9XoHYTmfVk“]
Okt. 13, 2012 1
Sep. 24, 2012 0
Sep. 25, 2023 24
Sep. 27, 2021 441