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März 11, 2014 Marita Schuster Aquaristik 1
Auch wenn die Auswahl an Aquarien, Fischen, Pflanzen, Beckengrößen, -arten und -formen schier endlos scheint, ist es doch nicht so schwer die passende Anlage für sich zu finden. Es gibt zwei Möglichkeiten sich für ein Aquarium zu entscheiden. Entweder man weiß schon welche Fische und Pflanzen man in einem Aquarium haben möchte oder aber man entscheidet sich zuerst für ein Aquarium. Man unterscheidet unter Biotop Aquarien, Gesellschaftsbecken und die Artenbecken. Daraus folgert dann auch, welche Fische und welche Pflanzen in so ein Becken hinein sollen.
Natürlich ist auch der Standort sehr wichtig. Bei dem Standort gibt es drei Dinge, die man beachten sollte, um lange Spaß an seinem neuen Hobby zu haben. Zum einen ist der Untergrund wichtig, Je nach Größe des Aquariums kann es sehr schwer werden. Zu empfehlen ist hier ein Unterschrank, der für die nötige Stabilität des Untergrunds sorgt. Zum anderen kann in dem Schrank gut die Technik verbaut und das Zubehör und Futter untergebracht werden.
Die Artenbecken
In einem Artenbecken werden eigentlich nur Fische einer Art gehalten. Grundsätzlich ist das mit jeder Fischart machbar. Schön anzusehen und ein gutes Beispiel wäre ein Schwarm Neonsalmer, auch Neonfische genannt. Aquarianer benutzen diese Art der Becken, wenn die Fische besondere Anforderungen stellen, oder sich mit anderen Arten nicht vertragen. Die Pflanzen werden dementsprechend den Bedürfnissen der Fische angepasst, weniger den optischen Gesichtspunkten.
Die Biotop Aquarien
Sie werden auch als Artenbecken bezeichnet. Hier wird besonderen Wert darauf gelegt, eine bestimmte Region nachzuempfinden. Das gilt sowohl für die Fische als auch für die Pflanzen. Hat man sich für eine Region entschieden, wird dementsprechend für Fischbesatz und den aus der Region stammenden Pflanzen gesorgt. Ein gutes Beispiel hierfür wäre ein Salzwasseraquarium oder ein Asia Biotop Aquarium.
Die Gesellschaftsbecken
Ein Gesellschaftsbecken ist eigentlich das typische Aquarium, eine Unterwasser WG sozusagen. Hier leben die unterschiedlichsten Fische zusammen und die Pflanzen kommen auch aus unterschiedlichen Regionen. Das wichtige an einem Gesellschaftsbecken ist , dass Fische und Pflanzen zusammen sind, die in Bezug auf Ernährung, Wasserbeschaffenheit, Temperatur und Licht harmonieren.Die beliebtesten Fische sind hier Guppys, Antennenwelse, Skalare, Diskusfische und Neons. Ein Gesellschaftsbecken ist auch besonders gut für das Aquascaping. Hier werden besonders harmonische und schöne Unterwasserlandschaften geschaffen.
Wenn man sich für ein Biotop Aquarium oder für ein Gesellschaftsbecken entscheidet, hat man hier die Möglichkeit den kompletten Raum des Aquariums optimal zu nutzen, indem man Fische der unterschiedlichen Wasserschichten zusammen setzt. Es gibt Fische für die Bodennähe, Fische für die Mitte des Beckens und Fische nahe der Wasseroberfläche. So verteilen sie sich optimal im Aquarium, es kommt zu keinem Platzmangel, Revierkämpfe und daraus resultierendem Streit und man hat überall etwas zu bestaunen. Als Pflanzen eignen sich besonders gut verschiedene Arten von Wasserkelche (Cryptoocoryne), Teichlebermoos (Riccia Fluitans), Javamoos (Vesicularia Dubyana), Zwerg Sagittarien (Sagittaria Pusilla) und Javafarn (Microsorium Pteropus). Dann muss für eine gute Filteranlage für die Fische und für eine gute C02 Anlage für die Pflanzen gesorgt werden .
Foto: © Andreas Hermsdorf / pixelio.de
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