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Nov. 12, 2014 Manuela Vogt Aquaristik 0
Als Aquaristikanfänger macht man Fehler. Deshalb ist es wichtig, sich am Anfang für Aquarienfische für Anfänger zu entscheiden. Diese reagieren auf kleine Haltungsfehler wie z.B. geringfügige Unstimmigkeiten bei den Wasserwerten, nicht ganz so empfindlich.
Guppys sind die beliebtesten Aquarienfische für Anfänger und gleichzeitig die vermehrungsfreudigsten. Die kleinen Süßwasserfische stammen ursprünglich aus dem Gebiet um den Amazonas und gehören zu den Zahnkarpfen. Inzwischen gibt es sie in vielen verschiedenen Farben. Da sie sich schnell vermehren, werden viele von ihnen grausam entsorgt oder einfach in öffentlichen Gewässern ausgesetzt. Inzwischen leben sie sogar in der Erft, ein Fluss in Nordrhein-Westfalen.
Platys sind sehr friedfertige Fische, die dicht bewachsene Aquarien lieben. Sie sind gut mit anderen ruhigen Fischarten zu vergesellschaften. Platys bevorzugen eine leichte Strömung im Wasserbecken und werden zänkisch, wenn es zu viele Männchen für zu wenige Weibchen gibt. Am besten gelingt die Haltung eines Harems mit einem Männchen und mehreren Weibchen.
Der Neonsalmler, auch Neon oder Neonfisch genannt, ist ebenfalls in vielen Aquarien zu finden. Die kleinen Fische werden nicht größer als 3-4 cm, dafür umso älter. Bis zu 8 Jahre hat man Freude an ihnen. Es sind absolute Schwarmfische, die mindestens in einer 10er Gruppe gehalten werden sollten und viel Platz brauchen. Sie sind zwar einfach zu halten, benötigen aber einen verantwortungsvollen Tierhalter, der seine Wasserwerte gut im Griff hat. Anderenfalls reagieren die Tiere mit gesundheitlichen Problemen.
Gerade die Saugwelse sind sehr beliebt bei Aquarianern. Sie sind schön anzusehen, wenn sie Boden und Scheiben absaugen und halten so das Glas algenfrei. Die meisten Arten interessieren sich wenig für andere Fische und werden deshalb oft zu Schwärmen anderer Arten zugesetzt. Dennoch müssen natürlich mehrere dieser Art gemeinsam gehalten werden. Es gibt zahlreiche Unterarten mit unterschiedlichen Ansprüchen, sodass für jedes Aquarium etwas Passendes zu finden ist.
Der Panzerwels putzt die Scheiben zwar nicht ganz so gut sauber, besticht aber dafür mit seinem besonderen Aussehen. Er gehört zu den wenigen Fischen, die keine Schuppen besitzen, sondern Knochenplatten.
Die Antennenwelse haben ebenfalls eine ansprechende Optik, sind aber nicht unbedingt Aquarienfische für Anfänger. Sie sind nachtaktiv, halten sich viel in Höhlen auf und sind deshalb nicht ganz so gut zu beobachten. Männchen untereinander fechten Revierkämpfe aus, sodass eine Pärchenhaltung zu empfehlen ist. Außerdem haben sie besondere Ansprüche wie z.B. Wurzelholz, das für die Verdauung benötigt wird.
Der Zebrabärbling ist der bekannteste Bärbling. Die etwa 5 cm großen Fische sind an ihren schwarzen Längsstreifen zu erkennen, die je nach Lichtverhältnissen in unterschiedlichen Farben schimmern. Sie sind wie Guppys sehr vermehrungsfreudig, fressen aber gleichzeitig gern ihren eigenen Laich auf, sodass man mit weniger Nachkommen rechnen kann. Die wuseligen Schwarmfische mögen eine leichte Strömung und passen eher zu lebhaften Fischarten.
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