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Sep. 14, 2014 Manuela Vogt Allgemein 2
Flohstiche sind nicht nur unangenehm, sondern auch ein deutliches Zeichen dafür, dass das eigene Tier unter Flohbefall leidet. Die Stichstellen sind auffällig angeordnet und so sehr gut zu erkennen.
Flohstiche sind kleine rote Punkte, die unangenehmen Juckreiz verursachen. Meist sind es drei oder mehr Stiche in einer Reihe, die sogenannte Flohleiter.
Eine Flohleiter entsteht, weil ein Floh sehr störanfällig ist. Sticht er und wird dabei durch Erschütterung gestört, unterbricht er seine Blutmahlzeit und sticht kurze Zeit noch einmal. Deshalb findet man selten nur einen, sondern gleich mehrere Flohstiche.
Grundsätzlich müssen Flohstiche nicht behandelt werden. Wenn der Juckreiz aber unerträglich erscheint, hilft sowohl bei Tieren als auch bei Menschen das Auftragen von essigsaurer Tonerde.
Hat der Hund oder die Katze starken Juckreiz, kratzt und beißt er oder sie sich sogar blutig, leidet das Tier unter Umständen an einer Flohstichallergie. Hier hilft nur eine regelmäßige Flohbekämpfung.
Ist man als Halter betroffen, kommt auch eine Behandlung mit einer aufgeschnittenen Zwiebel in Frage. Außerdem hilft fast alles, was genauso bei Mückenstichen wirkt, u.a. auch juckreizstillende Salben.
Da Flohstiche immer ein Zeichen für bestehenden Flohbefall sind, müssen die Flöhe natürlich bekämpft werden.
An erster Stelle steht die Behandlung des befallenen Tieres. Im Handel und beim Tierarzt gibt es zahlreiche Flohmittel. Die bekanntesten sind Frontline und Advantage.
Da sich der größte Teil der Flohpopulation in der Umgebung befindet, muss diese sehr gründlich gereinigt werden. Dazu muss alles, was waschbar ist, möglichst bei 60° gewaschen werden. Alles andere wird einmal täglich gründlich gesaugt und der Staubsaugerbeutel anschließend entsorgt.
Wenn der Flohbefall sehr stark ist und die genannten Maßnahmen nicht ausreichend sind, sollte man auf einen sogenannten Fogger zurückgreifen. Dieser wird auch Flohbombe genannt und verteilt nach der Aktivierung einen giftigen Sprühnebel in der Wohnung. Hierzu müssen sowohl Mensch als auch Tier für einige Zeit die Wohnräume verlassen.
Hunde und Katzen sind fast immer mit Katzenflöhen befallen, der häufigsten Flohart. Diese statten hin und wieder auch Menschen einen Besuch ab, springen aber schnell wieder ab.
Flöhe mögen übrigens nicht jeden Menschen. Es gibt einige, die sogar angesprungen werden, wenn das Tier nur einen einzelnen Floh mit nach Hause bringt. Um andere machen alle Flöhe einen Bogen, selbst dann wenn ein starker Flohbefall vorliegt.
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