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Mai 13, 2014 Marita Schuster Hunde 0
Das spielen des Hundes ist wichtig. Dabei spielt es keine Rolle, ob untereinander gespielt wird, oder mit Herrchen oder Frauchen. Das Spielen macht nicht nur Spaß, es erfüllt ganz bestimmte Bedürfnisse des Hundes. Es gibt eine Ellenlange Liste von Hundespielzeug in den Geschäften. Es gibt Bälle, Zerrseile, Kuscheltiere und Quietschis, aber welches Spielzeug ist das richtige für meinen Hund?
Ein richtiges Spielzeug erlaubt die spielerische Interaktion und Stärkung der Bindung zum Partner „Mensch“, Ausleben mentaler und körperlicher Fähigkeiten und die Sozialisierung mit Artgenossen. Hundegerecht bedeutet hierbei, dass es die natürlichen Spielbedürfnisse des Hundes befriedigt, die aus den Aktionen: Zerren, Apportieren, Denken und Kuscheln bestehen. Wenn ein Spielzeug nicht nur ein kleines Mitbringsel sein soll, sondern auch seinen Zweck erfüllt, sollte der Hundehalter erst einmal die Bedürfnisse seines Hundes erkennen.
Die Bedürfnisse erkennen
Das Spielbedürfnis gliedert sich in mehrere Bereiche
Kauen und Zerren: Beute- und Zerrspiele lieben fast alle Hunde. Da hierbei große Kräfte freigesetzt werden, sollte das Spielzeug aus besonders robustem und strapazierfähigem Material bestehen. Ein echter Klassiker unter den Zerrspielzeug ist das Baumwolltau. Dies ist für jede Hundegröße erhältlich. Das Spielen mit dem Baumwolltau bringt noch ein Vorteil. Das Kauen auf diesem Seil ist gut für das Zahnfleisch des Hundes.
Jagen: Wurf- und Apportierspielzeuge sind ideal, um den natürlichen Jagdtrieb des Hundes auf das Spielzeug zu lenken und somit zu kontrollieren. Außerdem fördert ein gezieltes Apportiertraining die Bindung zum Halter und es schult spielerisch den Gehorsam. Hier eignet sich gut ein Snack Dummy. Die Leckereien im Innern animieren den Hund, den Dummy aufzunehmen. Sobald er ihn bringt, bekommt er eine feine Belohnung.
Kuscheln: Kuscheln mag jeder Hund in jedem Alter. Hier eignen sich besonders gut die Plüschtiere. Hunde mögen es, sie herumzutragen, mit ihnen zu schmusen oder sie als Schlummerkissen zu benutzen. Es gibt spezielle Kuscheltiere für Hunde. Sie enthalten keine Kleinteile, die sich lösen und vom Vierbeiner verschluckt werden könnten. Außerdem sind sie frei von chemischen Stoffen, die über das Tragen im Maul aufgenommen werden können.
Intelligenz: In jedem Hundehaushalt sollte ein Intelligenz Spielzeug nicht fehlen. Denn nur eine körperliche Auslastung langt für unsere Vierbeiner nicht, sie müssen auch im Kopf gefordert werden. IQ- Spielzeug ist speziell für die Kopfarbeit der Hunde konzipiert. Das Spielzeug ist in verschiedenen Schwierigkeitsstufen erhältlich.
Die Größe des Hundes ist wichtig
Das Spielzeug sollte immer auf die Größe des Hundes abgestimmt sein. Besonders gefährlich ist zu kleines Spielzeug, da hier die Gefahr des Verschluckens besteht. Das zu kleine Spielzeug kann in den hinteren Bereich des Hundemauls geraten und dann droht Erstickungsgefahr. Allerdings sollte das Spielzeug auch nicht zu groß sein. Wenn der Hund sie nicht richtig fassen kann oder das Spielzeug zu schwer ist, verliert er schnell das Interesse an dem Spielzeug.
Das Kauverhalten muss beachtet werden
Wenn man sich für ein Spielzeug entscheidet, sollte man auch das Kauverhalten des Hundes bedenken. Ist der Hund ein sanfter Kauer, bedeutet es meist, das er ein besonders weiches Maul besitzt. Sie kauen nur wenig auf dem Spielzeug und zerren selten daran. Hier eignen sich Plüsch- oder Latexspielzeug besonders gut, denn es ist sehr weich und schont den Kauapparat. Hunde, die stark kauen brauchen robusteres Spielzeug. Hier bieten sich Baumwolltaue, Spielzeug aus Naturkautschuk, Hunde Tennisbälle oder Spielzeug aus Moosgummi. Extreme Kauer benötigen extremes Spielzeug. Hier eignet sich am besten Spielzeug aus Thermoplast. Das bekommt der wildeste Hund nicht kaputt.
Foto: © Jutta Weinert / pixelio.de
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